Der Anfang ist gemacht

Und nein leider geht es dabei nicht um meine Masterthesis sondern um mein anderes, privates Schreibprojekt!

Ich hab angefangen meine FanFic zu schreiben, die mir schon ewig im Kopf herumschwebt. Das Schreiben in englischer Sprache ist sehr ungewohnt und ich hab dabei auch immer mal wieder Schwierigkeiten. Vor allem Wortwiederholungen kommen immer wieder vor, aber um wirklich bunt und abwechslungsreich zu schreiben fehtl mir einfach ein wenig das Vokabular. Ich versuche das Problem mit meinem Wörterbuch möglichst zu umgehen, aber immer gelingt es mir nicht.

Trotz allem macht das Schreiben unglaublich viel Spaß. Beide Kapital hab ich nach kleineren Anlaufschwierigkeiten dann recht zügig durchgeschrieben. Und beide Kapital sind viel länger geworden als urspünglich geplant. Bin auch ein wenig skeptisch, ob die Story aufgrund der Länge nicht vielleicht langweilig wird.
Ich hab zwei tolle Freunde in Irland bzw. England, die mir die Geschichte vorab lesen und so kann ich dann hoffentlich grobe sprachliche Fehler korrigieren.

Infos zur Serie, um die es sich bei der Geschichte dreht gibt es auf Wikipedie in deutsch und englisch.

Und hier noch die ersten beiden Kapitel, der derzeit noch namenlosen Geschichten:

nameless_story_chapter 1
nameless_story_chapter 2

Die bereits korrigierten Versionen der ersten beiden Kapital (Danke Eric!!)

nameless_story_chapter 1_corr
nameless_story_chapter 2_corr

Hier gehts zu den Kapiteln 3 und 4.

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Ohne Musik wär die Welt grau!

Eigentlich bräuchte ich gar nicht mehr schreiben. Die Überschrift sagt schon Alles, was ich sagen will.

Aber ein paar Worte möchte ich doch noch anhängen.

Musik ist etwas wunderbares und etwas sehr wichtiges in meinem Leben. Ich musiziere nicht selbst oder nur geringfügig selbst, aber ich höre unglaublich gerne Musik und zwar am liebsten den ganzen Tag. Egal was ich mache, es klappt alles besser mit Musik.

Was ich gerne höre? Da kann ich mich nicht an einem einzelnen Genre festnageln. Von Klassik bis Rock höre ich alles. Am wenigsten höre ich die jeweils aktuelle Popmusik. Songs, die gerade in sind, in den Charts sind und im Radio auf und ab gespielt werden kenne ich zwar, weil man sie eben oft hört, ist aber nichts was ich unbedingt hören muss.
Stattdessen finde ich es unglaublich spannend einfach mal in Youtube zu stöbern und ich finde es immer wieder erstaunlich welche unglaublich spitzenmäßigen Talente es auf der Welt gibt und die mit Youtube eine Plattform gefunden haben, um ihre Musik auch der Welt zu präsentieren. Im Radio wird man die meisten davon wohl nie wirklich hören.

Ich möchte ein paar meiner derzeitigen Favouriten (da können schnell wieder welche dazu kommen 😉 ) aufzählen. Manche sind mehr bekannter und treten auch live auf, andere sind weniger bekannt, machen deshalb aber nicht weniger gute Musik.

Für heute den Anfang macht „J Rice“. Ein großartiger Musiker, der neben Cover Songs auch eigene Songs schreibt. Ich höre vor allem seine eigenen Songs sehr gerne.

Link zu seinem Youtube Channel – reinhören lohnt sich!

Ein kleiner Vorgeschmack:

weiter zu Teil 2

Ich möchte schreiben …

.. nur leider ist es nicht das was ich eigentlich schreiben sollte!

Schreiben war für mich immer schon etwas ganz besonderes. Ich schreibe schon Geschichten seit ich schreiben kann. Fantasiegeschichten, meine liebste Aufsatzart in der Schule. Oder auch Erzählungen vom Urlaub, von den Ferien oder auch nur vom Wochenende hatte ich besonders gerne. Die konnte man ja ausschmücken, sagte mir ja keiner, dass sie der Wahrheit entsprechen müssen.

Auch die teilweise schlechten Noten im Deutschunterricht habe meine Freude am Schreiben nicht vernichten können. Meine Rechtschreibung ist grottenschlecht, außerdem kann ich keine tiefsinnige Literatur, Gedichte oder Filme interpretieren, daher kamen auch die schlechten Noten. Ich wollte immer einfach nur schreiben und Geschichten erzählen.

Und das ist es was ich im Moment auch wieder unglaublich gerne tun würde. Ich bin wieder auf den Geschmack gekommen FanFictions zu schreiben. Die letzten Monate habe ich wieder regelmäßig eine Fernsehserie aus meiner Jugend gesehen. Die hat es mir damals total angetan und schafft es auch jetzt wieder mich zu fesseln. Nachdem ich ein paar Folgen gesehen habe, habe ich auch angefangen verschiedene FanFictions zu lesen. Brilliante Werke! Und seither lässt mich da eine ganz bestimmte Idee nicht mehr los, ein ganz bestimmter Weg den die Charactere der Serie einschlagen sollten. Und ja …

… ich möchte schreiben!

Und ja ich werde damit jetzt anfangen. Die Idee wird mich nicht loslassen, nicht solange ich nicht weiß, ob es Sinn macht sie aufzuschreiben. Eine spezielle Herausforderung wird auch werden, dass ich die Geschichte in englischer Sprache schreiben möchte!
Warum?
Weil bei dieser Art von Geschichte möchte ich auch gerne, dass sie gelesen wird und die Interessenten an der Serie im deutschsprachigen Raum sind kaum mehr vorhanden (dafür ist die Serie einfach schon zu alt). Auf englischsprachigen FanFiction Seiten gibt es aber immer noch Leser und auch Schreiber innerhalb der Serie, da möchte ich dazugehören.
Ja ich werde damit jetzt anfangen! Und sollte es was zu lesen geben, dann bestimmt auch hier.

Masterthesis Die Zweite

Habe gerade ein zweitägiges Intensiv Forschungsseminar hinter mir. Bin froh die Chance daran teilzunehmen bekommen zu haben. Der Vortragende war spitze und auch die restliche Truppe sehr freundlich, wenn auch alle viel weiter als ich. Ich konnte mir viel für meine Masterthesis mitnehmen. Leider macht mich aber genau dieser Umstand wieder zusätzlich nervös und ich fange wieder massiv an zu zweifeln, ob ich das hinbekommen werde.

Noch eine Woche arbeiten und dann hab ich Urlaub. Aber es wird kein Entspannungsurlaub, es wird ein Arbeitsurlaub. Es muss einer werden. Aber wie werd ich nur meine Angst los. Meine Angst, dass das nichts wird, das ich scheitern, versagen und mich blamieren werde. Die Angst hemmt mich massiv. Am besten gar nicht anfangen dann kann mans auch nicht falsch machen! Ich denke das ist es was meine Motivation, meine Arbeitsfreude hemmt.

Ich bin echt verzweifelt!

Das Nachdenken nimmt kein Ende …

Bewerbungsgespräch!!!

Das war das große Wort die letzten Tage. Wurde ich doch tatsächlich aufgrund meiner Spontanbewerbung eingeladen zu einem Bewerbungsgespräch. Ich hab mich eigentlich sehr gefreut, es passte zeitlich gut, konnte es ohne viel Aufsehen in der Arbeit besuchen. Nur eine Kollegin wurde eingeweiht. Auch das Gespräch selbst verlief sehr gut, ich ging mit einem sehr positiven Gefühl aus dem Gespräch raus.

ABER ….

Klar bei sowas folgt doch immer ein ABER. Kaum war ich nach dem Gespräch wieder auf der Straße, ging das mit dem Nachdenken auch schon wieder los. Was soll ich nun bloß machen? Wie soll ich mich entscheiden, sollte die Sache wirklich konkret werden? Ich versuche Pro und Kontra abzuwägen aber wie auch immer ich es drehe und wende, ich komme einfach zu keiner Entscheidung. Hab versucht mit meiner Kollegin zu reden, die mir natürlich auch keinen wirklich Ratschlag nicht geben konnte. Kann ich auch verstehen, niemand möchte in dieser Situation der sein, der einem die riesige Entscheidung abnimmt.

Die erste Nacht nach dem Gespräch war kurz und Denkintensiv, aber weiter gekommen war ich danach immer noch nicht. Naja eigentlich falsch, ich war schon weiter als zuvor, denn ich fand vor allem noch eine Reihe zusätzlicher Probleme, die dieser zusätzliche Job mit sich bringen würde. Ich würde eine Menge an Flexibilität einbüßen. Ich würde mir wahrscheinlich viele Chancen auf Tagungen, Kurse oder andere Fort- und Weiterbildungen verbauen, weil ich dann ja auch noch andere Jobverpflichtungen habe. Schaff ich es überhaupt 33 Stunden pro Woche (ohne Fahrtzeit, die auch nicht unerheblich ist) zu arbeiten. Irgendwie ein Aufbau von Überstunden ist dann ja gar nicht mehr möglich, dafür bleibt ja keine Zeit mehr, was dann aber auch heißt, dass ich in den Ferien immer im Einsatz sein muss und nicht mehr Ostern, Weihnachten und Sommer möglichst viel zuhause sein kann, wenn auch unsere Kleine zuhause ist. Einbüßen von Flexibilität – das wäre dann wieder das große Thema.

Neben dem vielen Nachdenken wurde mir auch recht schnell bewusst, dass ich unbedingt noch andere Meinungen brauche. Habe natürlich mit meinem Mann geredet, für ihn ist die Sache klar. Den Job muss ich natürlich nehmen. Für ihn gerne auch auf Kosten des alten Jobes (also dort weniger arbeiten), aber das ist nicht das was ich will.
Ich brauchte daher unbedingt eine zweite Meinung und hatte heute tatsächlich ohne Planung ganz zufällig die Chance einen tollen Kollegin und ehemaligen Chef alleine und ungestört zu erwischen, so dass wir eine Stunde lang über die ganze Sache reden konnten.

Und ja – jetzt weiß ich mehr! Jetzt denke ich eine Entscheidung für mich treffen zu können!

Vielleicht wird ja doch noch alles gut!