Das Nachdenken nimmt kein Ende …

Bewerbungsgespräch!!!

Das war das große Wort die letzten Tage. Wurde ich doch tatsächlich aufgrund meiner Spontanbewerbung eingeladen zu einem Bewerbungsgespräch. Ich hab mich eigentlich sehr gefreut, es passte zeitlich gut, konnte es ohne viel Aufsehen in der Arbeit besuchen. Nur eine Kollegin wurde eingeweiht. Auch das Gespräch selbst verlief sehr gut, ich ging mit einem sehr positiven Gefühl aus dem Gespräch raus.

ABER ….

Klar bei sowas folgt doch immer ein ABER. Kaum war ich nach dem Gespräch wieder auf der Straße, ging das mit dem Nachdenken auch schon wieder los. Was soll ich nun bloß machen? Wie soll ich mich entscheiden, sollte die Sache wirklich konkret werden? Ich versuche Pro und Kontra abzuwägen aber wie auch immer ich es drehe und wende, ich komme einfach zu keiner Entscheidung. Hab versucht mit meiner Kollegin zu reden, die mir natürlich auch keinen wirklich Ratschlag nicht geben konnte. Kann ich auch verstehen, niemand möchte in dieser Situation der sein, der einem die riesige Entscheidung abnimmt.

Die erste Nacht nach dem Gespräch war kurz und Denkintensiv, aber weiter gekommen war ich danach immer noch nicht. Naja eigentlich falsch, ich war schon weiter als zuvor, denn ich fand vor allem noch eine Reihe zusätzlicher Probleme, die dieser zusätzliche Job mit sich bringen würde. Ich würde eine Menge an Flexibilität einbüßen. Ich würde mir wahrscheinlich viele Chancen auf Tagungen, Kurse oder andere Fort- und Weiterbildungen verbauen, weil ich dann ja auch noch andere Jobverpflichtungen habe. Schaff ich es überhaupt 33 Stunden pro Woche (ohne Fahrtzeit, die auch nicht unerheblich ist) zu arbeiten. Irgendwie ein Aufbau von Überstunden ist dann ja gar nicht mehr möglich, dafür bleibt ja keine Zeit mehr, was dann aber auch heißt, dass ich in den Ferien immer im Einsatz sein muss und nicht mehr Ostern, Weihnachten und Sommer möglichst viel zuhause sein kann, wenn auch unsere Kleine zuhause ist. Einbüßen von Flexibilität – das wäre dann wieder das große Thema.

Neben dem vielen Nachdenken wurde mir auch recht schnell bewusst, dass ich unbedingt noch andere Meinungen brauche. Habe natürlich mit meinem Mann geredet, für ihn ist die Sache klar. Den Job muss ich natürlich nehmen. Für ihn gerne auch auf Kosten des alten Jobes (also dort weniger arbeiten), aber das ist nicht das was ich will.
Ich brauchte daher unbedingt eine zweite Meinung und hatte heute tatsächlich ohne Planung ganz zufällig die Chance einen tollen Kollegin und ehemaligen Chef alleine und ungestört zu erwischen, so dass wir eine Stunde lang über die ganze Sache reden konnten.

Und ja – jetzt weiß ich mehr! Jetzt denke ich eine Entscheidung für mich treffen zu können!

Vielleicht wird ja doch noch alles gut!

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