10 Wörter für eine Geschichte

Nachdem ich nun ein Weilchen pausiert habe, mache ich nun wieder mit bei den Zehnwortgeschichten. Runde 7 ist es inzwischen schon.

Mein Text ist dieses mal kurz und ist keine Fortsetzung meiner bisherigen Geschichten und irgendwie hab ich das Gefühl ein wenig geschummelt zu haben 😉 Aber da ich im Moment wenig Zeit habe und aber gerne mal wieder was schreiben wollte, musste ich ein wenig improvisieren – aber genau darum geht es hierbei ja.

Nun meine Geschichte, die vorgegebenen 10 Wörter, wie immer fett gedruckt:

 

Jäten, drucken, fühlen und trinken. Was haben diese Wörter gemeinsam?“

„Das sind doch alles Verben, eh ganz klar!“ sagt Annette, die sich immer besonders schlau vorkommt. Vielleicht ist sie es sogar, ich gehe ihr am liebsten aus dem Weg. Diese ständige Selbstdarstellung und Selbstverliebtheit geht mit echt gewaltig auf die Nerven.

„Ja das ist natürlich richtig Annette. Erkennt ihr sonst noch einen Zusammenhang!“

Natürlich richtig, denke ich. Ich mag unsere Trainerin ja grundsätzlich aber dieses natürlich hätte sie sich jetzt echt sparen können. Natürlich wusste die Annette mal wieder alles besser als die Anderen. Ich blicke rüber zu ihr und sie hat ein zufriedenes Lächeln auf dem Gesicht. Für mich bestätigt sich nur einmal mehr, dass ich sie nicht mag.

„Man tut bei allen Vieren etwas!“

Ohne hochblicken zu müssen, weiß ich, dass war unsere Susi. Ich nenne sie gerne Blondchen und das obwohl sie gar nicht blond ist, aber ich glaube sie hat die Gene von einer Blondine geerbt. Strohdumm die Dame.

Oskar der einzige andere Mann in der Gruppe blickt zu mir rüber und verdreht die Augen. Die Männerquote in dem Kurs hätte echt eine Aufbesserung nötig. Aber wenigsten einer ist da und er ist auch ganz ok. Seine Vampir Geschichte von vor zwei Wochen war sehr genial. Den Damen ist reihenweise schlecht dabei geworden. Ich grinse zu ihm rüber bei dem Gedanken.

Unsere Trainerin fragt inzwischen erneut verzweifelt nach, ob uns denn so gar nichts einfallen würde, was den diese Wörter, total irrsinnige Wörter, ergänze ich in meinen Gedanken, gemeinsam hätten.

„Diese Wörter haben genauso viel gemeinsam wie Fahrrad, Katzenfutter und Spendenblut. Nämlich gar nichts!“ sprudelt es plötzlich laut aus mir raus. Gleich unmittelbar danach während ich alle Blicke auf mir spüre, fällt mir Schillers Zitat ‚Der Wahn ist kurz, die Reue lang‘ ein und finde es passender denn je.

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