Das Ziel aus den Augen verloren

So sehr ich in Woche 1 gekämpft habe mein Lesepensum, dass ich mir vorgenommen habe, einzuhalten, genauso sehr klappt es jetzt in Woche 2 gar nicht.

Erst einmal habe ich es diese Woche geschafft 50 Seiten zu lesen. An einem zweiten Abend habe ich zumindest soviel geschafft, dass ich ein Buch als „nicht relevant für mein Thema“ ausscheiden konnte. Aber ansonsten geht es einfach nicht voran und das obwohl ich immer noch bis in die Nacht hinein am Computer sitze und kaum mehr als 5 Stunden Schlaf abbekomme pro Nacht.

Meine Gedanken kreisen viel im Moment, leider jedoch nicht um mein Masterarbeitsthema und das macht es so schwierig, dass ich mich voll darauf einlassen kann.

Das einzige positive diesbezüglich diese Woche, war, dass ich meinen Besprechungstermin mit meinem Betreuer um eine Woche vorgelegt habe (ist schon kommenden Montag so weit), weil ich bei meiner empirischen Untersuchung noch einige sehr grundlegende Fragen habe bevor ich weiterarbeiten kann, bzw. die ich abklären muss, wenn ich vermeiden will vielleicht in die völlig falsche Richtung zu arbeiten.

Ich werd versuchen mir jetzt noch eines meiner vielen Bücher zu Hand zu nehmen und noch zumindest einen Teil der vorgenommenen 50 Seiten zu lesen, wenn ich auch viel lieber so viele andere Dinge tun würde, ich eigentlich hundemüde bin und meine Gedanken ununterbrochen in tausend andere Richtungen abschweifen.

So das musste ich jetzt grade einfach mal so loswerden!

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Bibelzitat (2)

ueber_den_wolken

Your sun shall no longer go down, Nor shall your moon withdraw itself; For the Lord will be your everlasting light, And the days of your mourning shall be ended. (Isaiah 60:20)

Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht mehr verschwinden; denn der Herr wird dir zum ewigen Licht werden, und die Tage deiner Trauer sollen ein Ende haben. (Jesaja 60:20)

Freude und Traurigkeit liegen so nah

Vor etwa einer Stunde erreicht mich von einer total lieben Kollegin die Nachricht dass ihr Baby auf die Welt gekommen sei!

„Ach wie schön!“
Ein Lächeln huscht über mein Gesicht.
Ich geh zu meiner Tochter erzähle freudestrahlend die guten Nachrichten. Fakten und Namen werden mitgeteilt und erzählt und natürlich wird den frisch gebackenen Eltern gratuliert.
Ja ich freue mich wirklich, ein echtes Hochgefühl!

Und dann genauso schnell wie die Freude beim Lesen der SMS, genausoschnell ist sie da, die Traurigkeit. Und sie trifft mich wie ein Blitz. Plötzlich muss ich mich zusammenreißen, um nicht weinend zusammen zu brechen. Es fühlt sich unbeschreiblich an, die Brust schnürt sich plötzlich zusammen, alles kommt irgendwie schlagartig wieder hoch mit tausend Gedanken.

Werde ich dieses Hochgefühl nochmal erleben dürfen?
Wie fühlt es sich an die ersten Stunden nach der Geburt?
Wie ist es das eigene Wunder nach der Geburt sofort im Arm zu halten, es anzusehen und es weinen zu hören. (Die Geburt bei unserer Tochter war problematisch, damals blieb uns dies auch verwehrt)
Ich sehe unseren Sohn, wie ich ihn gehalten habe, still und leblos für die Ewigkeit.

Ich will diese Gefühle nicht, drohe in diesem Moment daran zu ersticken.

Ich bin kein bisschen neidisch. Sie verdienen dieses Wunder so sehr, jede Familie, die sich liebevoll um die eigenen Kinder kümmert, verdienen diese auch.

Es ist kein Neid den ich empfinde, es ist Freude gepaart mit Traurigkeit. Es ist Neugier auf das kleine Wunder gepaart mit Angst vor der ersten Begegnung. Es ist ein Lächeln im Gesicht gepaart mit Tränen des Schmerzes.

Inzwischen geht es mir wieder besser. Der erste „Schock“ ist abgeflaut und doch bin ich noch immer den Tränen nahe. Es ist fast unglaublich wie Nahe sich Freude und Traurigkeit doch sein können.

Bibelzitat (1)

schloesser

And though I have the gift of prophecy, and understand all mysteries and all knowledge, and though I have all faith, so that I could remove mountains, but have not love, I am nothing. (1 Corinthians 13:2)

Und wenn ich Weissagung hätte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis, und wenn ich allen Glauben besäße, sodass ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts (1. Korinther 13:2)

Verwendete Bibelübersetzungen

Ein paar Gedanken bzw. Informationen bevor ich die neue Kategorie gleich mit meinem ersten Zitat einweihe. Jenem Zitat, bei dem ich zum ersten Mal darüber nachgedacht habe diese Kategorie hier zu eröffnen.

Ich lese bzw. höre die Bibel vor allem in englisch und arbeite dort mit der „New King James Version (NKJV)“, weil dies die Übersetzung ist, die für „Word of Promise“ benutzt wurde. Daher möchte ich auch immer das englische Zitat als erstes mit anführen. Für die deutschen Übersetzungen, benutze ich die Schlachter 2000.

Wenn ich ein für mich passendes Bild finde, werde ich die Zitate mit einem Bild versehen. Weiterführende Gedanken zum Zitat wird es direkt beim Zitat nicht geben. Sollte es mir ein Anliegen sein mehr darüber zu schreiben, dann wird es dafür einen eigenen Eintrag geben.

Über Kommentare freue ich mich natürlich immer. 🙂

 

Neue Kategorie

Schon seit einigen Tagen denke ich darüber nach eine neue Kategorie auf meinem Blog zu machen und habe es bisher aber doch immer wieder sein lassen.

Warum? Weil ich schon wieder viel zu viel darüber nachdenke, was andere von mir denken könnten. Weil ich meine alltäglichen Verhaltensmuster nun plötzlich auch in meinen Blog zu spüren bekomme. Ich hab diesen Blog angefangen, um zu schreiben, über mich und alles was mir am Herzen liegt, um endlich aufzuhören alles tot zu denken und sich ständig mit den eigenen Gedanken zurück zu halten. Und doch habe ich nun genau damit auch hier angefangen, indem ich mich zurückgehalten habe und mich selbst daran gehindert habe einfach zu tun, was ich gerne tun möchte.

Also gibt es sie nun die neue Kategorie, die heißt „Zitate aus der Welt der Bibel“ und ich möchte darin einfach festhalten, worüber ich bei meinem täglichen Streifzügen durch die Bibel so stolpere.

Es tut mir unglaublich gut in der Bibel zu lesen und es vergeht auch kein Tag an dem ich mir nicht zumindest 5 Minuten dafür Zeit nehme. Es gibt vieles, dass ich nicht verstehe, vieles das ich nicht einordnen oder für mich umwälzen kann, und doch gibt es auch so vieles, das mich anregt zum Nachdenken, mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, mir Kraft und Mut gibt. Warum es mir aber so schwer fällt offen darüber zu reden kann ich selbst nicht beantworten, eigentlich sollte ich stolz darauf sein. Stolz und dankbar.

Fazit nach Lesewoche 1

buch

Letzten Freitag habe ich Nachts den Entschluss gefasst nun 2 Wochen lang 50 – 100 Seiten zu lesen.

Die erste Woche ist nun rum und ich muss sagen, ich bin sehr mit mir selbst zufrieden. Es war sehr sehr anstrengend, die Überwindung ist riesig, sich abends/nachts nach einem sowieso schon anstrengend Tag noch hinzusetzen und konzentriert in Fachliteratur zu lesen.

Recht schnell gemerkt hab ich auch, dass sich 100 Seiten nur dann ausgehen, wenn zumindest immer wieder Teile dabei sind, die man aufgrund der Thematik nur überfliegen kann und nicht ganz genau lesen bzw. zusammenfassen muss. Möchte man möglichst alles aus einem Text mitnehmen dann sind 50 Seiten schon fast zu viel und dauert mehrere Stunden. Die Nächte waren dadurch dementsprechend immer recht kurz in der vergangenen Woche.

Der genaue Zwischenstand nach Woche 1 sieht folgendermaßen aus:

  • Algorithmen. Von Hammurapi bis Gödel von Jochen Ziegenbalg (357 Seiten) – komplett durchgearbeitet (konnte da aber viel nur überfliegen
  • Problemlösen lernen im Mathematikunterricht von Regina Bruder und Christina Collet (176 Seiten) – das war sehr anstrengend weil das gesamte Buch wirklich gut und brauchbar ist
  • Gedankenblitze von Seymour Papert (231 Seiten) – da stehe ich derzeit bei Seite 185 werde ich also heute abschließen können

Zusätzlich zum Gelesenen kommen 23 Seiten Rohtext, die entstanden sind. Zwar noch absolut strukturlos, aber mit allen wichtigen Anmerkungen und Gedanken versetzt, dass ich es schaffen sollte, weiter mit den Informationen zu arbeiten, ohne die eigentlichen Bücher noch einmal in die Hand nehmen zu müssen.

Ich hoffe mich auch in Woche 2 (und natürlich darüber hinaus) so gut motivieren zu können. Das Feuer ist auf jeden Fall jetzt mal entfacht, ich muss nur schauen, dass es schön weiter lodert und nicht wieder ausgeht.