So unglaublich müde aber schlaflos

Ich muss hier grad echt mal wieder ein Jammerposting in die Bloggingwelt werfen, vielleicht hilft es ja.

Ich leide seit einigen Wochen unter massiven Schlafschwierigkeiten. In der Urlaubswoche konnte ich recht gut kompensieren aufgrund der Tatsache, dass ich an einigen Tagen einfach vormittags im Bett bleiben konnte so lange ich wollte, aber jetzt heißt es wieder jeden Tag um 6:15 Uhr den Wecker böse anschauen. Leider bringt das alles nichts, er klingelt unaufhörlich fröhlich weiter bis ich mich dann endlich aus dem Bett gequält habe nachdem ich endlich und mühsam mit allen möglichen Mitteln nur kurze Zeit davor erst eingeschlafen bin.

Ich gehe sowieso schon spät ins Bett. Eigentlich nie vor Mitternacht, meist so gegen 1 Uhr. 5 Stunden Schlaf sind während der Woche toll, am Wochenende hole ich mir normalerweise dann ein paar mehr. Ein Morgenmuffel bin ich immer auch nach 8 Stunden Schlaf fällt mir das Aufstehen schwer, das wird sich wahrscheinlich auch nie ändern. Also normalerweise gehe ich um ca. 1 Uhr ins Bett, stöpsel mir meine Kopfhörer rein, starte „Word of Promise“ stelle den Sleeptime auf 30 Minuten und schlafe nach spätestens 5 min ein. Seit ich das mit den Kopfhörern mache stört mich auch das schnarchen meines Mannes nicht mehr beim Einschlafen, also es war eigentlich wirklich perfekt.

Nur seit ein paar Wochen funktioniert es einfach nicht mehr.

Problem Nummer 1 – Ich habe das Gefühl im Bett zu erfrieren. Egal wie wohl ich mich temperaturmäßig noch 5 Minuten zuvor gefühlt habe, sobald ich im Bett liege habe ich das Gefühl meine Füße stecken in einem Eisblock, meine Finger werden immer kälter und ich friere, das geht so weit, dass ich teilweise echt Schüttelfrost habe. Inzwischen habe ich mein Deckenarsenal im Bett schon verdreifacht aber es scheint egal zu sein wieviel Decken ich nehme und wie dick diese sind, ich kühle als erstes wenn ich versuche zu schlafen völlig aus. Und es ist mir unmöglich einzuschlafen wenn ich friere. Ich liege also im Bett und versuche mich mit allen Mitteln aufzuwärmen, während ich Word of Promise lausche mit einem Sleeptimer, der inzwischen auf 60 Minuten erhöht wurde und ich trotzdem noch jede Nacht das Ende des Timers mitbekomme.

Problem Nummer 2 – Nach etwa 15 Minuten (in denen ich verzweifelt versuche mich aufzuwärmen) bekomme ich plötzlich Schmerzen in meiner rechten Hüfte. Ich schlafe eigentlich fast immer nach rechts gedreht ein, weil mein Mann rechts von mir schläft. Aufgrund der Schmerzen kann ich so nicht länger liegen, ich drehe mich als als nächstes auf den Rücken, die Hüfte schmerzt immer noch und nach kurzer Zeit kommen noch Rückenschmerzen dazu. Seit meinen Problemen im letzten Jahr kann ich am Rücken nicht mehr liegen, das verursacht recht rasch Schmerzen bei mir. Also auch nicht die ideale Position, also nochmal weiter nach links gedreht. Inzwischen schmerzt die Hüfte fröhlich weiter und auch der Rücken tut weh. Letzte Nacht war beides so schlimm dass ich kurz davor war wieder aufzustehen, die Uhr auf meinem Radiowecker zeigte 2:50 Uhr

Problem Nummer 3 – Je später es wird desto verzweifelter versuche ich einzuschlafen. Meist habe ich inzwischen den Sleeptimer nochmal gestartet, um nochmal lauschen zu können und so etwas ruhiger zu werden. Aber jeder Blick auf die Uhr lässt mich mehr verweifeln, weil die Alarmzeit 6:15 Uhr einfach immer näher rückt. Letzte Nacht war mein letzter Blick auf die Uhr (an den ich mich erinnern kann) um 3:42, die Nächte davor +/- 30 Minuten zu dieser Zeit.

Das Aufstehen am Morgen wird jeden Tag schlimmer. Ebenso die Müdigkeit, die mich den ganzen Tag begleitet wird von Tag zu Tag schlimmer. Am Wochenende schlafe ich vormittags etwas in den Tag hinein, da erhole ich mich meist wieder ein bisschen. Es gibt Momente am Tag, da bin ich so müde, dass ich im Stehen einschlafen könnte. Nach dem Mittagesssen ist meist so ein Punkt erreicht und am späten Nachmittag so zwischen 17 und 19 Uhr ists auch ganz schlimm. Leider ist das genau die Zeit in der ich eine Stunde hinter dem Lenkrad in meinem Auto verbringe.

Ich bin ziemlich verzweifelt so kann es auf Dauer nicht weiter gehen. Ich glaube inzwischen ist einfach schon ein Teufelskreis daraus geworden. Schon beim Zubettgehen habe ich Angst, dass die Nacht wieder schlaflos werden wird, überlege mir was ich dagegen tun könnte. Ich warte außerdem bewusst schon etwas länger mit dem Zubettgehen, in der Hoffnung, dass die Müdigkeit dann einfach stärker ist und über alles siegt und ich schnell einschlafe, im Gegenzug dazu setzt aber auch die Verzweiflung über die geringe verbleibende Schlafenszeit schneller ein. Über die Schmerzen will ich Moment eigentlich gar nicht zuviel nachdenken, die schiebe ich derzeit einfach auf die Seite, lasse sie über mich ergehen aber schenke Ihnen weitestgehend keine Aufmerksamkeit.

So jetzt hab ichs hier hingeschrieben. Jetzt sollte ich diesen Beitrag in einen Bleimantel einpacken und somit alle beschriebenen Problemchen einfach von mir abschirmen. Ich will es mir mal ganz fest wünschen, vielleicht klappt das dann ja auch.

Verzweiflung

Es trifft mich blitzartig.
Ich muss hier raus!
Ich springe ins Auto, fahre los,
erste Tränen bangen sich den Weg.
An der Kreuzung kurz innehalten.
Wohin?
Ich fahre zu Euch.
Tränen fließen wie Bäche.
Ich sinke schluchzend auf die Knie.
„Helft mir! Bitte helft mir“
Flehe ich still!
Kraftlos sinke ich zu Boden.
Fühle mich so unendlich alleine.
„Ich kann nicht mehr!
Ich habe keine Kraft mehr!“
Stille Verzweiflung!
Ich hebe meinen Kopf
und sehe euch vor mir.
Ich strecke meine Hand nach euch aus.
Meine Finger berühren kalten Stein.
„Ich vermisse euch so sehr!“

see_sw

Bibelzitat (4)

loewenzahn

„Therefore do not worry about tomorrow, for tomorrow will worry about its own things. Sufficient for the day is its own trouble.“ (Matthew 6:34)

„Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.“ (Matthäus 6:34)

Schon fast wieder vorbei

Eine Woche Urlaub und schon fast wieder vorbei. Heute Abend/Nacht werde ich nochmal einen produktiven Schub brauchen, weil ich für nächste Woche einen Kurs vorbereiten muss auf den ich fast vergesse hätte. Ich bin gerade dabei thematisch von der Masterarbeit abzuschalten und mich in das Kursthema einzuklinken. Gar nicht so einfach die Gedanken plötzlich völlig umzupolen von einer Sache zu einer komplett anderen Sache, vor allem wenn man seit 6 Tagen eigentlich intensiv nur das eine bearbeitet hat. Ich würde gerade wirklich lieber an meiner Masterarbeit weiterarbeiten, aber es hilft nichts der Kurs muss auch sein und vielleicht tut mir ein bisschen Abstand von der Thematik sogar auch ganz gut.

Ansonsten fand ich diese Woche Urlaub, wenn sie auch arbeitsintensiv war, einfach toll. Für mich ist es schon reinster Luxus, wenn ich mir die 2 Stunden tägliche Autofahrt ersparen kann, das macht meinen Tag schon um Welten besser und dann habe ich mir diese Woche neben der intensiven Arbeit auch immer wieder Zeit für mich gegönnt und mir, obwohl ich ja eigentlich mehr auf Serien stehe, zahlreiche Filme angesehen, von denen die meisten auch wirklich sehr sehenswert waren. Ich hab davon ja schon berichtet.

Das einzig weniger gute an dieser Urlaubswoche war, dass ich kaum Zeit mit meiner Tochter verbracht habe. Das schlechte Gewissen deshalb hat sich heute auch kurzzeitig wieder intensiv eingeschlichen und vor allem habe ich mal wieder sehr mit mir gehadert, ob es mir denn zusteht einen Film anzusehen und mir Zeit für mich zu nehmen, statt die Zeit, die ich nicht an meiner Masterarbeit arbeite mit ihr zu verbringen. Heute nachmittag hab ich mich deshalb einfach mal mit ihr hingesetzt und ihr gesagt, dass es mir total leid tut, dass ich gerade sehr wenig Zeit für sie habe (noch weniger als sonst) und dass das die nächsten paar Monate auch noch so sein wird, danach aber, wenn alles so läuft wie geplant, es dann anders wird und wir dann vor allem im Sommer dann in der Urlaubszeit wirklich Zeit füreinander haben. Da hat sie mich dann groß angesehen und gemeint „Was machen wir dann alles?“ und ich hab gesagt, sie kann ja die nächsten Monate jetzt einfach mal Wünsche sammeln, die wir dann versuchen werden, abzuarbeiten. Die Idee fand sie super und ich habe mich nach dem Gespräch wieder wesentlich besser gefühlt.

So ich werde jetzt meinen Arbeitsplatz umorganisieren 😉 und dann wieder eintauchen in die produktive Arbeit.

Mein „Jim Caviezel“ Filmfestival (2)

THE COUNT OF MONTE CHRISTO (Abenteuerfilm, 2002)

Die Geschichte wurde inzwischen ja schon mehrfach verfilmt. Ich habe bisher keine einzige Verfilmung gesehen und kannte auch die Geschichte selbst eigentlich bisher nicht. Gehört habe ich schon oft mal davon, aber mich nie weiter damit beschäftigt. Bis jetzt und aufgrund der Tatsache das Jim Caviezel auch den Grafen von Monte Christo gespielt hat.

(Ich konnte leider nur einen englischen Trailer finden)

Da ich keine andere Verfilmungen der Geschichte kenne, kann ich auch keine Vergleiche anstellen, aber für mich war der Film einfach perfekt. Sprachlich hab ich mir anfangs wieder recht schwer getan aber nach der ersten Stunde hatte ich mich in das Englisch dieser Zeit wohl ganz gut eingefunden. Jim Caviezel hat mich mehr als überzeugt in dieser Rolle. Die Naivität am Beginn des Film, die Verweiflung im Gefängnis und seine Rache danach. Wenn Blicke töten könnten wären einige in dem Film einfach nur tod umgefallen, die Augen von Jim Caviezel sind immer einzigartig aber hier ganz besonders. Besonders erstaunlich fand ich auch, wie gut die 16 Jahre Zeitunterschied an Jim Caviezel zu sehen war. Wie schafft man es einen Mann plötzlich 16 Jahre älter aussehen zu lassen und das äußerst glaubhabt. Bei einigen anderen Schauspielern in diesem Film ist das meiner Meinung nach nicht halb so gut gelungen.

Chaotisch und Organisiert

Ich bin chaotisch und ich bin organisiert! Viele werden jetzt denken, die beiden Dinge passen doch nicht zusammen, das höre ich auch immer wieder, wenn ich mich so präsentiere und doch traue ich mich das immer wieder zu sagen.

Ich habe eine bestimmte Art Dinge zu erledigen – MEINE Art, die für andere in vielerlei Hinsicht unverständlich ist und oft auch zu kopfschütteln führt, aber für mich funktioniert es so am Besten. Ich glaub es geht sogar so weit, dass es nur so funktioniert bei mir.

Wenn ich eine Arbeit erledigen muss brauche ich möglichst alles irgendwie griffbereit. Unterlagen, Notizen werden bei mir erst in irgendeine Ablage gepackt, wenn das ganze wirklich erledigt ist. Eine „In Arbeit“ Ablage funktioniert bei mir nicht, daran denke ich irgendwann nicht mehr oder viel zu wenig regelmäßig, dann bleiben Dinge liegen und werden übersehen und das mag ich so gar nicht. Auch bei meinen Mails bleibt alles brav im Posteingang, bis wirklich alles erledigt ist, dann wird in Unterodnern abgelegt.

Dadurch herrscht aber oft Chaos auf meinen Arbeitsplätzen so wie auch im Moment gerade bei mir zuhause im Arbeitszimmer (Im Büro ermahnt mich meine Vorgesetzte regelmäßig zur Ordnung, aber ich schwöre so schlimm wie zuhause ist es im Büro nicht!)

Arbeitszimmer

Arbeitszimmer_2
Man beachte den Arbeitsplatz meines Mannes, der wesentlich aufgeräumter ist als meiner und meinen Kater, der es sich gut gehen lässt 😉 Der zweite liegt übrigens versteckt am Bürosessel meines Mannes. 😉

Der erste Gedanke beim Betrachten der Bilder würde mich jetzt echt interessieren (ich kann mir da so einiges vorstellen 🙂 ) Aber was für Andere völlig unverständlich ist, ist das was ich brauche und bei mir am besten funktioniert. Ich hab alles in Griffweite was ich derzeit für die Arbeit an meiner Masterthesis brauche.

Zum Chaos habe ich jetzt genug geschrieben, nun noch ein paar Worte zu „Ich bin organisiert“ Chaos herrscht bei mir nur bei den laufenden Arbeiten. Wenn etwas erledigt ist und letztlich zur Ablage kommt, dann bin ich dort sehr akribisch.

Gut durchdachte Ordnerstrukturen sowohl im Schrank als auch im Mailpostfach. Wenn ich alte bereits erledigte Dinge wiedersuche oder Unterlagen, Notizen, Anleitungen, usw. irgendwann wieder brauche, dann finde ich diese meist ohne viel Aufwand. Auch im Mailpostfach verwende ich äußerst selten die angebotene Wortsuche für die Mails sondern suche gleich direkt im richtigen Ordner.

Diese Organisation in Kombination mit einem guten Gedächtnis. Ich kann mich an viele Dinge irgendwo im Hinterkopf erinnern, Gesprächsfetzen, Telefonate, Mails alles bleibt irgendwei gespeichert, um im richtigen Moment wieder aufzutauchen. Genaue Wortlaute oder Infos weiß ich nicht, ich weiß meist nur, da war mal was und weiß dann aber auch recht schnell wo ich suchen muss, um die nötigen Infos zu finden.

Ja ich bin eine „organisierte Chaotin“ 🙂

Mein „Jim Caviezel“ – Filmfestival

Das ich Fan von der Serie „Person of Interest“ bin hat sich hier ja schon herumgesprochen 😉 Von den Schauspielern der Serie fasziniert mich am meisten Jim Caviezel, weil er die Rolle des unantastbaren, kühlen, geheimnisvollen ehemaligen CIA Agenten einfach perfekt spielt aber vor allem auch weil er ein unglaublich bodenständiger Mann zu sein scheint. Ich habe schon viele Interviews mit ihm inzwischen angesehen. Er ist verheiratet und hat 3 Kinder adoptiert, er ist katholisch und spricht auch offen über seinen Glauben. Seine wohl bekannteste Rolle war die Rolle des Jesus in „Passion Christi“ aber er hat in so vielen anderen Filmen bereits mitgewirkt und ich habe am Wochenende mein persönliches „Jim Caviezel“ Filmfestival gestartet. Ich habe diese Woche Urlaub und habe diese Urlaubswoche hauptsächlich für meine Arbeit an der Masterthesis reserviert. Aber ich brauche auch ab und an mal ein wenig Erholung und so ein Filmchen zwischendurch gestehe ich mir selbst zu bzw. hab ich bisher alle auf Etappen gesehen und immer wieder 30 Minuten Filmpause bei der Arbeit eingelegt.

Folgende Filme habe ich bisher gesehen (in genau dieser Reihenfolge):

 

FREQUENCY (Science-fiction Drama, 2000)

In Frequency kommuniziert ein Polizist über ein altes Funkgerät mit einem Mann und findet recht schnell heraus, dass es sich dabei um seinen bereits vor 30 Jahren verstorbenen Vater handelt, der als Feuerwehrmann bei einem Brand getötet wurde. Der Polizist versucht seinen Vater zu warnen und somit die Vergangenheit zu ändern aber dies löst eine Reihe von unvorhersehbaren Geschehnissen aus.

Wow was für ein Film. Ich war verwundert, dass ich bisher über diesen Film nie gestolpert bin, obwohl es doch eigentlich genau etwas ist, was mich auch vom Trailer her eigentlich schon anspricht. Die Sache warum es plötzlich möglich ist, dass zwei Menschen, die in 30 Jahre Zeitunterschied leben, miteinander kommunizieren können, wird kaum thematisiert (man sieht nur immer die Sonnenflecken und nur kurz werden diese angesprochen) und das ist gut so, weil das warum bzw. das wie hier völlig nebensächlich ist. Die Geschichte, die einem dann aber geboten wird ist unglaublich spannend. Veränderungen an der Vergangenheit und all die Auswirkungen daraus. Sowohl Jim Caviezel als auch Dennis Quaid haben die beiden Hauptrollen beeindruckend gut gespielt, wer also Action Dramas mag sollte sich auch diesen Film unbedingt ansehen, den Science Fiction Faktor des Films vergisst man irgendwann völlig, das macht den Film aber nur noch besser.

 

OUTLANDER (Fantasy Abenteuer, 2008)

Im Jahr 709 n. Chr. stürzt ein Raumschiff auf der Erde ab und nur einer der darauf befindlichen Männer überlebt und wird dann von in der Nähe niedergelassenen Wikingern festgenommen. Eines Nachts wird das Lager der Wikinger angegriffen und es stellt sich dann im Laufe der Zeit heraus, dass es sich bei den Angreifer um eine Art Drachen (oder Monster) handelt, welches mit dem abgestürzten Raumschiff auf die Erde kam.

Der Film war nicht meins, was vor allem einfach an der Story lag, solche Monster-Filme mag ich einfach nicht. Wer diese Art von Filmen mag wird wohl auch diesen gut finden. Die Leistung von Jim Caviezel als Schauspieler (und es geht bei diesem Filmfestival ja hauptsächlich um ihn 😉 ) fand ich sehr gut. Noch einmal werde ich mir diesen Film trotzdem wahrscheinlich nicht ansehen, weil ich das Genre einfach nicht mag.

 

ANGEL EYES (Drama, 2001)

Eine Polizistin gerät in eine lebensgefährliche Situation und wird von einem Unbekannten, der sich Catch nennt, gerettet. Der Mann verhält sich teilweise etwas eigenartig und doch entwickelt sich eine Freundschaft, ja sogar eine Beziehung zwischen den beiden. Die Polizistin will jedoch mehr über den Mann, den sie liebt erfahren, und gräbt in seiner Vergangenheit und findet schockierendes dabei heraus. Sie versucht ihm zu helfen.

Englischer Trailer, deutsch konnte ich leider keinen finden

Taschentücher bereit halten, wenn ihr euch diesen Film anseht aber auch Lachen ist erlaubt während des Films. Die Eigenartigkeiten der Person Catch sind manchmal echt komisch. Das Ende fand ich persönlich nicht sehr überzeugend, da ging mir alles plötzlich viel zu schnell und irgendwie war mir alles plötzlich viel zu einfach. Trotzdem immer noch ein großartiges Drama. Die Leistung von Jim Caviezel von den bisher gesehenen Filmen meiner Meinung nach die Beste. Er hat die etwas schräge Figur Catch unglaublich authentisch verkörpert.

Ein paar lustige Facts rund um den Film:
Jennifer Lopez hat speziell nach Jim Caviezel für die Rolle des Catch verlangt. Jim Caviezel hat die Rolle zweimal abgelehnt und wurde letztlich von Dennis Quaid (mit dem er in Frequency gespielt hat) dazu überredet. Jim Caviezel hatte seine erste Sexszene in diesem Film was ihm nicht ganz einfach gefallen ist. Außerdem hat er Trompete spielen gelernt.

 

WHEN THE GAME STANDS TALL (Sportdrama, 2014)

Ein recht neuer Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Eine High School Football Mannschaft ist seit 151 Spielen ungeschlagen, nachdem der Trainer eine Herzattacke erleidet und somit ausfällt findet die Siegesserie ein Ende und die Spieler müssen lernen damit und mit einigen anderen harten Begebenheiten des Lebens umzugehen.

Ein unglaublich toller Film, der so viel mehr thematisiert als nur den Sport und alles was damit zusammenhängt. Teamgeist, Kampfgeist, Verlust, Glaube an Gott, Verzweiflung all das passt in diesen Film. Seit 12. Februar sollte der Film eigentlich in den deutschen Kinos laufen, bis jetzt konnte ich aber kein Kino finden der ihn auch wirklich zeigt. Ich hoffe, dass sich das noch ändern wird, ich würde den Film gerne auf der großen Leinwand sehen und vor allem würde ich den Film sehr gerne auf deutsch sehen, sprachlich fand ich ihn teilweise recht schwer zu verstehen, was aber vielleicht auch an den Dialogen rund um Football liegt. Jim Caviezel fand ich natürlich auch in diesem Film wieder sehr gut, teilweise haben mir seinerseits ein wenig die Emotionen gefehlt, was aber vermutlich nicht an ihm als Schauspieler sondern an der Rolle lag.

 

UNKNOWN (Actionthriller, 2006)

Fünf Menschen wachen in einem Lagerhaus mitten in der Wüste auf. Einer davon an einen Stuhl gefesselt, ein zweiter angeschossen und mit Handschellen an ein Geländer gefesselt, die anderen drei frei jedoch einer mit gebrochener Nase. Keiner kann sich an irgendwas erinnern, nicht mal mehr an seinen eigenen Namen. Ein Telefon klingelt jemand spricht von Geiseln und einer Entführung, die Unsicherheit und das Mißtrauen der Männer untereinander steigt jede Minute, wer gehört zu den Guten und wer nicht.

In Phasen (vor allem am Beginn) hat mich der Film an „Cube“ erinnert. Die Geschichte wird spannend erzählt und auch als Zuschauer weiß man eigentlich sehr lange nicht, wer hier wie in die Sache verwickelt ist und wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört aber man spekuliert natürlich. Der zweite Strang im Film beschreibt die Entführung, die Lösegeldübergabe durch die Frau des Opfers, die Jagd der Polizei nach den Entführern. Die schauspielerische Leistung von allen sehr gut, sprachlich für mich bisher der Film bei den ich mich am schwersten getan habe alles zu verstehen. Das Ende dann letztlich völlig unerwartet und absolut überraschend aber für mich im ersten Moment auch unglaublich verwirrend.

 

So das wars erstmal. Das Filmfestival wird fortgesetzt und dieser Beitrag bekommt dann ebenfalls eine Fortsetzung.