If opportunity doesn’t knock, build a door

Diesen Spruch entdeckte ich gestern auf der „Informiert“ Zeitung der Diözese Linz und seither geht mir diese Aussage nicht mehr aus dem Kopf.

Man hört, liest und bekommt vor allem oft gesagt, man muss die Gelegenheiten beim Schopf packen. Nicht zu viel nachdenken, einfach machen. Aber was ist wenn sich keine Gelegenheiten ergeben, die man packen könnte? Soll man dann alles so belassen wie es ist? Aber dadurch wird doch nicht alles automatisch gut oder besser?

Für mich sagt der Spruch, dass man nicht warten soll bis die Gelegenheiten kommen, sondern man auch etwas dafür tun kann und vor allem auch tun muss. Träume, Wünsche, Neues, Spannendes, Interessantes, …. fliegt einem ganz selten einfach so zu. Möchte man etwas verändern im Leben sollte man nicht warten bis die richtige Gelegenheit kommt, man sollte aufstehen die Füße in die Hand nehmen oder einen Hammer, um bei obiger Methaper zu bleiben, und sich eine Tür bauen, durch die man treten kann und die einem in eine neue Richtung aber vor allem in die hoffentlich gewünschte Richtung bringt.

Gerade jetzt beim Schreiben kommt mir noch eine Variente im Leben rund um Gelegenheiten in den Sinn, eine in der ich gerade mitten drin stecke. Ich möchte obigen Spruch daher einfach mal umformulieren:

„If you cant reach the opportunity because you are locked-in ….“

Die zweite Satzhälfte kenne ich hier nicht. Was ist wenn sich plötzlich Gelegenheiten ergeben, auf die man schon lange gewartet hat, diese aber genau zu einem Zeitpunkt kommen an dem man sich irgendwo hinter Mauern verkrochen hat, um endlich etwas abzuschließen und die Gelegenheit somit nicht erreichen kann? Was ist dann der richtige Weg? Soll man das gerade verfolgte Ziel wieder beiseite schieben, um die lang erwartete Gelegenheit zu packen oder soll man zuerst einmal das angefangene abschließen, in der Hoffnung, dass sich später dann die Gelegenheit nochmal ergibt, oder soll man dann auf den ursprünglichen Spruch zurückkehren? Also zuerst abschließen und dann Türen bauen, um die scheinbar verlorengegangene Gelegenheit wieder zu finden?

Oje Fragen über Fragen in diesem Beitrag, aber ich häng grad mitten in Spruch 2 fest, bin außerdem schrecklich übermüdet und hab mir scheinbar nun doch den grippalen Infekt meines Mannes eingefangen. Meine To-Do Liste, die inzwischen schon in Postergröße an der Wand vor meinem Schreibtisch prangert, wird immer länger, die gesetzten Deadlines rücken immer näher und die Hürden sprießen in blitzartiger Schnelligkeit aus dem Boden.

Ja ich bin grad etwas gefrustet – dabei sollte dies doch ein schöner Beitrag im Sinne von „Sich Türen zu Gelegenheiten bauen“ werden.

Advertisements

2 Gedanken zu “If opportunity doesn’t knock, build a door

  1. Liebe Ingrid, ich glaube daran, dass man immer etwas für seinen Weg tun kann, auch wenn es jetzt gerade keine „handgreiflichen“ Dinge sind, sondern, wenn man einfach seine Wünsche geistig an das Universum richtet und dann seine geistige Ausrichtung auf empfangen umstellt. Die Chancen sind immer da, und wenn diese für seinen Lebensweg wirklich entscheidend sind, kommen sie auch immer wieder, auch wenn man sie bei ersten Mal nicht ergriffen hat.
    Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man sich so „lock-in“ fühlt. Ja, das kenne ich gut. Ich glaube, da hilft nur eine Änderung der Sichtweise und das geistige Umstellen auf „eine Lösung finden“. Das Versuchen trägt schon sein Scheitern in sich. „Ich finde einen Weg“ zeigt schon an, dass es so geschehen wird.

    Liebe Grüße,

    Caroline

    PS: Ich wünsche dir viel Erfolg, dass du aus deiner „Lock-in“-Situation schnell wieder raus kommst.

    Gefällt mir

    • Liebe Caroline!
      Erst jetzt hab ich dein Kommentar gesehen, WordPress wollte mir das irgendwie unterschlagen.
      Ich danke dir für deine tollen Worte, vor allem deine Aussagen, dass Chancen wieder kommen, wenn man sie beim ersten mal nicht ergriffen hat, baut mich grad ein wenig auf. Ich hoffe, dass es auch bei mir so sein wird.
      Aus meiner jetzigen Situation habe ich zwei Möglichkeiten, entweder den steinigen Weg gehen, der hart und anstrengend sein wird am Ende aber hoffentlich auf eine große, weitläufige, bunte Blumenwiese führen wird, die mir erstmal wieder die Kraft gibt mich aufzutanken oder den einfachen Weg gehen und die Blumenwiese vielleicht schneller zu erreichen, aber irgendwo wird sich dann immer eine Regenwolke verstecken, die magisch ohne sie loswerden zu können über mir schwebt. (Das Methaphern-Monster hat heute zugeschlagen 😉 )
      Ich hab meine Entscheidung ja schon getroffen, nur manchmal scheint einem einfach die Kraft auszugehen und es dauert ein wenig bis man sich wieder aufrappelt. Die dadurch verpassten Chancen tun schon weh, aber ich möchte daran glauben, dass diese wiederkommen, wie du schreibst.
      LG, Ingrid

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s