Mein „Jim Caviezel“ – Filmfestival

Das ich Fan von der Serie „Person of Interest“ bin hat sich hier ja schon herumgesprochen 😉 Von den Schauspielern der Serie fasziniert mich am meisten Jim Caviezel, weil er die Rolle des unantastbaren, kühlen, geheimnisvollen ehemaligen CIA Agenten einfach perfekt spielt aber vor allem auch weil er ein unglaublich bodenständiger Mann zu sein scheint. Ich habe schon viele Interviews mit ihm inzwischen angesehen. Er ist verheiratet und hat 3 Kinder adoptiert, er ist katholisch und spricht auch offen über seinen Glauben. Seine wohl bekannteste Rolle war die Rolle des Jesus in „Passion Christi“ aber er hat in so vielen anderen Filmen bereits mitgewirkt und ich habe am Wochenende mein persönliches „Jim Caviezel“ Filmfestival gestartet. Ich habe diese Woche Urlaub und habe diese Urlaubswoche hauptsächlich für meine Arbeit an der Masterthesis reserviert. Aber ich brauche auch ab und an mal ein wenig Erholung und so ein Filmchen zwischendurch gestehe ich mir selbst zu bzw. hab ich bisher alle auf Etappen gesehen und immer wieder 30 Minuten Filmpause bei der Arbeit eingelegt.

Folgende Filme habe ich bisher gesehen (in genau dieser Reihenfolge):

 

FREQUENCY (Science-fiction Drama, 2000)

In Frequency kommuniziert ein Polizist über ein altes Funkgerät mit einem Mann und findet recht schnell heraus, dass es sich dabei um seinen bereits vor 30 Jahren verstorbenen Vater handelt, der als Feuerwehrmann bei einem Brand getötet wurde. Der Polizist versucht seinen Vater zu warnen und somit die Vergangenheit zu ändern aber dies löst eine Reihe von unvorhersehbaren Geschehnissen aus.

Wow was für ein Film. Ich war verwundert, dass ich bisher über diesen Film nie gestolpert bin, obwohl es doch eigentlich genau etwas ist, was mich auch vom Trailer her eigentlich schon anspricht. Die Sache warum es plötzlich möglich ist, dass zwei Menschen, die in 30 Jahre Zeitunterschied leben, miteinander kommunizieren können, wird kaum thematisiert (man sieht nur immer die Sonnenflecken und nur kurz werden diese angesprochen) und das ist gut so, weil das warum bzw. das wie hier völlig nebensächlich ist. Die Geschichte, die einem dann aber geboten wird ist unglaublich spannend. Veränderungen an der Vergangenheit und all die Auswirkungen daraus. Sowohl Jim Caviezel als auch Dennis Quaid haben die beiden Hauptrollen beeindruckend gut gespielt, wer also Action Dramas mag sollte sich auch diesen Film unbedingt ansehen, den Science Fiction Faktor des Films vergisst man irgendwann völlig, das macht den Film aber nur noch besser.

 

OUTLANDER (Fantasy Abenteuer, 2008)

Im Jahr 709 n. Chr. stürzt ein Raumschiff auf der Erde ab und nur einer der darauf befindlichen Männer überlebt und wird dann von in der Nähe niedergelassenen Wikingern festgenommen. Eines Nachts wird das Lager der Wikinger angegriffen und es stellt sich dann im Laufe der Zeit heraus, dass es sich bei den Angreifer um eine Art Drachen (oder Monster) handelt, welches mit dem abgestürzten Raumschiff auf die Erde kam.

Der Film war nicht meins, was vor allem einfach an der Story lag, solche Monster-Filme mag ich einfach nicht. Wer diese Art von Filmen mag wird wohl auch diesen gut finden. Die Leistung von Jim Caviezel als Schauspieler (und es geht bei diesem Filmfestival ja hauptsächlich um ihn 😉 ) fand ich sehr gut. Noch einmal werde ich mir diesen Film trotzdem wahrscheinlich nicht ansehen, weil ich das Genre einfach nicht mag.

 

ANGEL EYES (Drama, 2001)

Eine Polizistin gerät in eine lebensgefährliche Situation und wird von einem Unbekannten, der sich Catch nennt, gerettet. Der Mann verhält sich teilweise etwas eigenartig und doch entwickelt sich eine Freundschaft, ja sogar eine Beziehung zwischen den beiden. Die Polizistin will jedoch mehr über den Mann, den sie liebt erfahren, und gräbt in seiner Vergangenheit und findet schockierendes dabei heraus. Sie versucht ihm zu helfen.

Englischer Trailer, deutsch konnte ich leider keinen finden

Taschentücher bereit halten, wenn ihr euch diesen Film anseht aber auch Lachen ist erlaubt während des Films. Die Eigenartigkeiten der Person Catch sind manchmal echt komisch. Das Ende fand ich persönlich nicht sehr überzeugend, da ging mir alles plötzlich viel zu schnell und irgendwie war mir alles plötzlich viel zu einfach. Trotzdem immer noch ein großartiges Drama. Die Leistung von Jim Caviezel von den bisher gesehenen Filmen meiner Meinung nach die Beste. Er hat die etwas schräge Figur Catch unglaublich authentisch verkörpert.

Ein paar lustige Facts rund um den Film:
Jennifer Lopez hat speziell nach Jim Caviezel für die Rolle des Catch verlangt. Jim Caviezel hat die Rolle zweimal abgelehnt und wurde letztlich von Dennis Quaid (mit dem er in Frequency gespielt hat) dazu überredet. Jim Caviezel hatte seine erste Sexszene in diesem Film was ihm nicht ganz einfach gefallen ist. Außerdem hat er Trompete spielen gelernt.

 

WHEN THE GAME STANDS TALL (Sportdrama, 2014)

Ein recht neuer Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Eine High School Football Mannschaft ist seit 151 Spielen ungeschlagen, nachdem der Trainer eine Herzattacke erleidet und somit ausfällt findet die Siegesserie ein Ende und die Spieler müssen lernen damit und mit einigen anderen harten Begebenheiten des Lebens umzugehen.

Ein unglaublich toller Film, der so viel mehr thematisiert als nur den Sport und alles was damit zusammenhängt. Teamgeist, Kampfgeist, Verlust, Glaube an Gott, Verzweiflung all das passt in diesen Film. Seit 12. Februar sollte der Film eigentlich in den deutschen Kinos laufen, bis jetzt konnte ich aber kein Kino finden der ihn auch wirklich zeigt. Ich hoffe, dass sich das noch ändern wird, ich würde den Film gerne auf der großen Leinwand sehen und vor allem würde ich den Film sehr gerne auf deutsch sehen, sprachlich fand ich ihn teilweise recht schwer zu verstehen, was aber vielleicht auch an den Dialogen rund um Football liegt. Jim Caviezel fand ich natürlich auch in diesem Film wieder sehr gut, teilweise haben mir seinerseits ein wenig die Emotionen gefehlt, was aber vermutlich nicht an ihm als Schauspieler sondern an der Rolle lag.

 

UNKNOWN (Actionthriller, 2006)

Fünf Menschen wachen in einem Lagerhaus mitten in der Wüste auf. Einer davon an einen Stuhl gefesselt, ein zweiter angeschossen und mit Handschellen an ein Geländer gefesselt, die anderen drei frei jedoch einer mit gebrochener Nase. Keiner kann sich an irgendwas erinnern, nicht mal mehr an seinen eigenen Namen. Ein Telefon klingelt jemand spricht von Geiseln und einer Entführung, die Unsicherheit und das Mißtrauen der Männer untereinander steigt jede Minute, wer gehört zu den Guten und wer nicht.

In Phasen (vor allem am Beginn) hat mich der Film an „Cube“ erinnert. Die Geschichte wird spannend erzählt und auch als Zuschauer weiß man eigentlich sehr lange nicht, wer hier wie in die Sache verwickelt ist und wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört aber man spekuliert natürlich. Der zweite Strang im Film beschreibt die Entführung, die Lösegeldübergabe durch die Frau des Opfers, die Jagd der Polizei nach den Entführern. Die schauspielerische Leistung von allen sehr gut, sprachlich für mich bisher der Film bei den ich mich am schwersten getan habe alles zu verstehen. Das Ende dann letztlich völlig unerwartet und absolut überraschend aber für mich im ersten Moment auch unglaublich verwirrend.

 

So das wars erstmal. Das Filmfestival wird fortgesetzt und dieser Beitrag bekommt dann ebenfalls eine Fortsetzung.

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