Schon fast wieder vorbei

Eine Woche Urlaub und schon fast wieder vorbei. Heute Abend/Nacht werde ich nochmal einen produktiven Schub brauchen, weil ich für nächste Woche einen Kurs vorbereiten muss auf den ich fast vergesse hätte. Ich bin gerade dabei thematisch von der Masterarbeit abzuschalten und mich in das Kursthema einzuklinken. Gar nicht so einfach die Gedanken plötzlich völlig umzupolen von einer Sache zu einer komplett anderen Sache, vor allem wenn man seit 6 Tagen eigentlich intensiv nur das eine bearbeitet hat. Ich würde gerade wirklich lieber an meiner Masterarbeit weiterarbeiten, aber es hilft nichts der Kurs muss auch sein und vielleicht tut mir ein bisschen Abstand von der Thematik sogar auch ganz gut.

Ansonsten fand ich diese Woche Urlaub, wenn sie auch arbeitsintensiv war, einfach toll. Für mich ist es schon reinster Luxus, wenn ich mir die 2 Stunden tägliche Autofahrt ersparen kann, das macht meinen Tag schon um Welten besser und dann habe ich mir diese Woche neben der intensiven Arbeit auch immer wieder Zeit für mich gegönnt und mir, obwohl ich ja eigentlich mehr auf Serien stehe, zahlreiche Filme angesehen, von denen die meisten auch wirklich sehr sehenswert waren. Ich hab davon ja schon berichtet.

Das einzig weniger gute an dieser Urlaubswoche war, dass ich kaum Zeit mit meiner Tochter verbracht habe. Das schlechte Gewissen deshalb hat sich heute auch kurzzeitig wieder intensiv eingeschlichen und vor allem habe ich mal wieder sehr mit mir gehadert, ob es mir denn zusteht einen Film anzusehen und mir Zeit für mich zu nehmen, statt die Zeit, die ich nicht an meiner Masterarbeit arbeite mit ihr zu verbringen. Heute nachmittag hab ich mich deshalb einfach mal mit ihr hingesetzt und ihr gesagt, dass es mir total leid tut, dass ich gerade sehr wenig Zeit für sie habe (noch weniger als sonst) und dass das die nächsten paar Monate auch noch so sein wird, danach aber, wenn alles so läuft wie geplant, es dann anders wird und wir dann vor allem im Sommer dann in der Urlaubszeit wirklich Zeit füreinander haben. Da hat sie mich dann groß angesehen und gemeint „Was machen wir dann alles?“ und ich hab gesagt, sie kann ja die nächsten Monate jetzt einfach mal Wünsche sammeln, die wir dann versuchen werden, abzuarbeiten. Die Idee fand sie super und ich habe mich nach dem Gespräch wieder wesentlich besser gefühlt.

So ich werde jetzt meinen Arbeitsplatz umorganisieren 😉 und dann wieder eintauchen in die produktive Arbeit.

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