Aus der Bahn geworfen

Aus der Bahn geworfen. 
Völlig neben der Spur!
Die Hände zittern unentwegt. 
Tränen brennen hinter den Augen.
Konzentration scheint unmöglich!
Überforderung, die zu erdrücken droht!
Das Gefühl allein zu sein,
im Stich gelassen!

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Genau so fühle ich mich im Moment. Die Sache mit meiner Tochter hat mich mehr aus dem Konzept gebracht als ich anfangs gedacht habe. Seit Sonntag bin ich ein absolutes Wrack. Meine Hände zittern und ich kann mich kaum konzentrieren. Die liegen gebliebene Arbeit von letzter Woche macht alles nur noch schlimmer. Der Terminkalender füllt sich mit einem Termin nach dem Anderen, obwohl ich eigentlich Zeit bräuchte das liegen gebliebene abzuarbeiten. Es würde dringend abgearbeitet werden müssen, weil auch hier Termindruck dahinter ist.

Ich fühl mich alleine gelassen. Ich schreibe Mails auf die ich keine Antworten bekomme und so nichts wirklich abschließen kann. Der „Halbfertig-Stapel“ wird immer höher, es scheint als könne ich nichts wirklich beenden im Moment. Ich möchte abhaken, ablegen, als erledigt markieren, aber irgendwie bewegt sich nichts so richtig.

Neben all dem Stress bin ich gedanklich immer wieder bei meiner Tochter, frage mich ob es ihr gut geht, ob sie sich nicht gleich wieder übernimmt und zuviel zumutet. Heute Abend als wir endlich mal ein paar Minuten zum Durchschnaufen hatten, habe ich sie einfach nur ganz festgehalten und wollte sie am liebsten nicht mehr loslassen!

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Zwangspause

Seit gestern Abend bin ich auf Zwangspause eingestellt. Keine Arbeit, nicht mal gedanklich, nur ich und meine Tochter seit nun 27 Stunden und es kommen noch mehr. 

Das alles klingt so toll und könnte so schön sein, wenn da nicht der kleine Zusatz „Wir sind im Krankenhaus“ wäre. 

Gestern Nachmittag als ich sie vom Fußballtraining abgeholt habe meinte sie es stimmt was nicht. Sie könne ihre rechte Hand nicht mehr kontrollieren. Bei mir haben gleich alle Alarmglocken geschrillt. Rein ins Auto, ab nach Hause, dort angekommmen konnte sie kaum noch sprechen. Als nach 10 Minuten alles schlimmer zu werden schien habe ich die Rettung gerufen. Ich konnte nicht länger zusehen. Man fühlt sich so hilflos. Sie hat furchtbar geweint, sie wollte was sagen und es ging nicht, sie konnte nichts mehr artikulieren. So schlimm kannte ich das bisher noch nicht und vor allem hat dies noch nie so lang gedauert. 

Somit sind wir jetzt also im Krankenhaus. Konkret wissen wir noch nichts. Die Vermutung das es ein epileptischer Anfall ist natürlich am naheliegendsten aber das konkrete Ergebnis vom EEG haben wir noch nicht. Morgen wird zur Sicherheit auch noch ein MRT gemacht, um sicher zu sein.

Zwangspause, die ich mir so nicht gewünscht hätte. Ich genieße die Zeit mit ihr natürlich jetzt sehr, aber trotzdem wärs mir anders lieber gewesen, aber man soll ja aus allen Situationen das Gute raussuchen, daher machen wir das auch!! 

Unser Lager! (Copyright: blogographie) 

Fragen und Fakten

Die liebe Caroline von Liebesraum hat mich schon vor geraumer Zeit für den One Lovely Blog Award nominiert und die liebe Mel von Frauvonwunderlich hat mir auch ein Stöckchen zugeworfen. Danke euch beiden nochmal ganz herzlich für die Nominierung, ich möchte heute endlich etwas dafür tun.

Die Regeln (etwas modifiziert weil es sich um zwei verschiedene Awards handelt!):

  1. Die Person verlinken, die euch nominiert hat.
  2. Die Spielregeln aufschreiben!
  3. Sieben Fakten nennen bzw. Fragen beantworten
  4. Weitere Blogger nominieren


Ich starte mit den 7 Fakten über mich:

  • Ich bin ein Einzelgänger! Ich halte es unter vielen Menschen sehr schwer aus, am schlimmsten sind viele fremde Menschen und am allerschlimmsten sind viele fremde Menschen wenn ich darunter alleine bin. Ich bin meistens sehr gerne alleine, weiß mich immer zu beschäftigen, nur selten fühle ich mich auch wirklich einsam.
  • Ich bin zurückhaltend, schüchtern, introvertiert! Ich gebe meine persönlichen Meinungen ganz selten laut bekannt. In Besprechungen bin ich die, die zuhört und alles aufnimmt das gesagt wird aber meine Ideen behalte ich meist für mich bzw. denke ich oft viel zu lange darüber nach, ob ich etwas sagen soll, sodass man meist schon beim nächsten Thema angelangt ist bis ich so weit bin.
  • Ich bin unordentlich! Mein Haus ist oft das reinste Chaos, mein Arbeitszimmer ist eigentlich immer sehr chaotisch und bei meinem Arbeitsplatz im Büro wurde ich von meinem Vorgesetzten schon mal zu mehr Ordnung aufgerufen, seither reiße ich mich dort zusammen (oder versuche es zumindest)
  • Ich bin gut organisiert! Trotz meiner Anfälligkeit für Unordnung und Chaos bin ich gut organisiert. Ich vergesse kaum etwas und erledige meine Aufgaben immer zeitgerecht (was nicht heißt das es nicht in der letzten Minute passiert 😉 ) Außerdem kann ich gut verzwickte Situationen planen und mach so etwas auch gerne, da kann ich dann kreativ sein 😉
  • Ich liebe Fernsehserien! Ein Film kann nie so gut sein, dass ich ihn einer Serie vorziehen würde. In einer Serie lernt man die Charaktere einfach viel besser kennen. Aber dazu hab ich eh schon intensiv geschrieben (siehe hier). Meist verliere ich mich dabei in einer Serie komplett, manche würden es wohl besessen nennen, und lese dazu alles was ich finden kann und analysiere die einzelnen Folgen bis ins kleinste Detail, die richtigen Stellen im Internet um dies mit anderen zu machen gibt es genügend.
  • Ich bin ein Tagträumer! Ich stelle mir gerne vor jemand anderer zu sein. Vor allem im Zusammenhang mit meinem Serienwahn mag ich es gerne mich als neuen Charakter in die Serie zu denken. In meiner Jugend habe ich massenweise Notizbücher vollgeschrieben mit Geschichten, die ich mit meinen Serienhelden erlebt habe. Auch heute kommt das immer wieder vor, weniger als früher, weil leider meist die Zeit fehlt.
  • Ich bin oft traurig, vielleicht sogar depressiv! Es ist vieles in meinem Leben passiert über das ich noch nie mit jemanden gesprochen habe und ich damit wohl auch nie wirklich verarbeitet habe. Außerdem gibt es viel zu viele Menschen, die ich schon gehen lassen musste und die ich nach 21 Jahren (meinen Vater) noch immer furchtbar vermisse bzw. die ich nie wirklich kennen lernen durfte und ich sie trotzdem über alles liebe (meine 3 Sternenkinder) und noch viele andere tolle Menschen, die mich nur kurz in meinem Leben begleitet haben, darunter meine Schwiegermutter!

 

Nun zu den Fragen von Mel:

  1. Welche drei Dinge möchtest du in deinem Leben unbedingt machen und erleben?
    Ich möchte erleben wie meine Tochter erwachsen wird, ihren eigenen Weg geht, eine eigene Familie gründet und mir Enkelkinder schenkt!
    Ich möchte gerne irgendwann einmal die USA besuchen!
    Ich möchte mir irgendwann mal keine Sorgen um Geld machen müssen! (ich möchte nicht reich sein, aber zumindest genug haben, sich auch etwas Luxus leisten zu können ohne schlechtes Gewissen und furchtbaren Zahlen am Konto)
  2. Wenn dein Leben einen Soundtrack hätte, welche drei Lieder wären auf jeden Fall dabei?
    Creep von Radiohead
    Angels on a Rampage von Sunrise Avenue
    Spiegelbild von Unheilig
    Sehr schwer nur drei Songs auszuwählen. Wenn ich die gleiche Frage in einem halben Jahr beantworte kann es ganz anders aussehen. Jetzt im Moment sind mir diese drei Songs in den Sinn gekommen!
  3. Und wie wäre der Titel deines Lebensfilms?
    „Ein steiniger Weg“ (das war das erste das mir eingefallen ist ohne lang darüber nachzudenken)
  4. Mit welcher Buch- oder Filmfigur würdest du gern tauschen?
    Keine Ahnung! Ich denke das perfekte Leben gibt es nicht. Ich bleib lieber bei meinem Leben da weiß ich zumindest woran ich bin.
  5. Was macht dich wütend?
    Ungerechtigkeiten und Behauptungen von falschen Tatsachen hinter dem Rücken anderer
  6. Und was macht dich glücklich?
    Gesundheit, Zufriedenheit und die Flucht aus dem Alltag. Einfach alles zurücklassen, alle Sorgen für eine Weile vergessen und nur den Moment genießen.
    Außerdem bin ich glücklich wenn meine Tochter glücklich ist. Die Freude ist immer ansteckend!
  7. Wenn du einem Kind einen einzigen Rat mit auf seinen Weg geben könntest, welcher wäre es?
    Um Hilfe bitten ist nichts schlimmes!
  8. Wenn du die Zeit zurück drehen und etwas an deinem Leben ändern könntest, würdest du es tun?
    Nein! Es gibt viele Dinge, die ich lieber nicht erlebt hätte, aber bei keinem hatte mein Leben die Schuld daran bzw. bei keinem habe ich einen Fehler gemacht. Um etwas von früher zu verändern, was ich wirklich lieber nicht erlebt hätte, müsste ich die Leben von anderen ändern können. Meine persönlichen Entscheidungen , die ich getroffen habe waren bestimmt auch nicht immer alle richtig, aber doch gehören diese Entscheidungen alle zu mir und haben mich zu dem gemacht das ich bin.
  9. Wenn du eine Sache an der Welt ändern könntest, was wäre es?
    Sehr schwierige Frage. In der Welt ist echt vieles falsch, man braucht nur die Nachrichten zu sehen. Um die Welt langfristig besser zu machen würde ich wenn möglich „Neid“ abschaffen. Ich denke das der Neid häufig Auslöser für andere Probleme sind. Ohne Neid wäre die Welt vielleicht ein Stückchen besser!
  10. Das obligatorische Glas. Halb voll oder halb leer? Und: Was ist drin?
    Das echte Glas ist für mich immer halb voll. Ich habe zu einem halb vollen Glas noch nie halb leer gesagt 😉 Drin ist bei mir am liebsten Mineralwasser mit Geschmack 😉
    Wenn wir das ganze tiefgreifender betrachten. Dann kommt das auf meine Tagesverfassung an. Wenn ich das Gefühl habe, dass mal wieder alles über mich zusammenbricht und alles zu viel wird bzw. alles schief geht, dann halb leer. An Tagen, wo ich kämpferisch sein kann, weiß das es nicht einfach ist, ich mich aber durchkämpfen werde so gut es geht und ich es auch irgendwie schaffen werde, dann ist es wohl halb voll.
  11. Was würdest du tun, wenn du wüsstest, du würdest nicht scheitern?
    Darüber hab ich jetzt echt lange nachgedacht und vieles ist mir in den Sinn gekommen, aber nichts davon kommt als Antwort hier in Frage weil es nicht wichtig genug ist bzw. weil es mir auch ohne diesem Zusatz zu wissen, dass ich nicht scheitere, immer noch möglich ist. All das was mir in den Sinn gekommen ist kann ich versuchen und wenn es schief geht ist es nicht so schlimm. Scheitern gehört zum Leben dazu!
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    ber eine Sache gibt es doch, die aber weniger mit meinem scheitern zu tun hat. Aber wenn ich die Garantie bekommen würde das alles gut geht, dann würde ich noch einmal schwanger werden und mir und dem Rest meiner Familie einen riesen Wunsch erfüllen, leider wird es diese Garantie nie geben!

 

So das waren jetzt 7 Fakten über mich und eine Menge beantworteter Fragen! Ich möchte weiter niemanden für die Awards nominieren. Ich lese viele tolle Blogs, die ich bei früheren Awards schon nominiert habe. Für neue Blogs und die Suche nach neuen spannenden Schreiberlingen, die es ganz sicher da draußen gibt, fehlt mir im Moment aber leider die Zeit.

Meine erste 50 Stunden Woche …

… und ich bin echt geschlaucht! 40 Stunden im Büro und viele davon sehr stressig (besonders heute wars sehr hektisch) und dann noch 10 Stunden im Auto, wobei ich glaube, dass das diese Woche gar nicht gereicht hat, denn der Verkehr war diese Woche echt besonders furchtbar, ohne Stau gings gar nicht sowohl am Morgen als auch am Abend. Ich fahr halt leider genau zu den Stoßzeiten genau in die Richtung, die auch alle anderen benutzen. 

Naja wie gesagt es war sehr anstrengend vor allem weil einfach daheim ja auch noch Arbeit wartet. So hab ich diese Woche jeden Abend (außer heute) dann noch gekocht, paar Mal die Waschmaschine gefüllt und ein wenig Hausarbeit erledigt. Dann nachts wurde wieder der Computer gestartet und die Masterthesis Unterlagen gewälzt. 

Es wird besser werden, da bin ich mir sicher. Irgendwann gewöhnt man sich an den neuen Ablauf. Die Umstellung von 15 auf 30 Stunden Arbeit war auch sehr groß und es hat ein bisschen gedauert bis ich mich daran gewöhnt habe, und so ist es jetzt auch 😉 

Die Arbeit an sich mit der neuen Kollegin ist toll! Wir haben schon mehrere Stunden zusammen gesessen und einen Plan entwickelt. Für nächste Woche hab ich schon einen Packen Arbeit am Schreibtisch liegen. 

So ich wollte einfach ein paar Zeilen hier lassen. Ich hoffe am Wochenende schaffe ich es mich um die versprochenen Award Beiträge zu kümmern!! Wenn nicht bitte nicht böse sein, ich vergess auch bestimmt nicht!

Ich liebe den Frühling

Die ersten warmen Sonnentage im Jahr locken mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Nach einem langen, kalten, grauen und trostlosen Winter finde ich den Frühling einfach toll.

Die ersten Blumen blühen, die Sträucher und Bäume werden wieder grün. Die Vögel werden immer lauter und singen wundervolle Lieder. Die ganze Natur scheint wieder viel aktiver zu werden. Wenn ich derzeit in unseren Garten blicke sehe ich ganz viel gelb (und ein bisschen blau) und ich freue mich darauf allem nun beim Wachsen zuzusehen. Vor allem freue ich mich, wenn die vielen Tulpen dann bald in wundervollen Farben erblühen!

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