Einschlafen – Träumen – Aufwachen

Nacht für Nacht wiederholt sich dieser Prozess. Ins Bett gehen, dort einschlafen, im besten Fall durchschlafen und träumen und am Morgen aufwachen und erholt aufstehen. Vielen haben sowohl für das Einschlafen als auch für das Aufwachen und Aufstehen ein Ritual und gestalten es immer gleich, vor allem für Kinder ist das beim Einschlafen extrem wichtig.

Eigentlich ist doch dieser Prozess Tag für Tag oder besser gesagt Nacht für Nacht etwas wunderschönes. Abends ins Bett gehen sich an den Partner kuscheln oder einfach nur in eine warme Decke lümmeln, den Tag Revue passieren lassen und einschlafen, um dann nächsten Morgen gut ausgeruht in den neuen Tag zu starten.

Ja eigentlich doch wunderschön, zumindest so lange das alles genau so und reibungslos funktioniert. Ich empfinde es seit Wochen nicht als wunderschön. Es liegt nicht am Schlafen selbst, das klappt ganz gut wenn auch meist traumlos, oder zumindest so, dass ich mich nicht mehr an die Träume erinnern kann. Das Problem ist einerseits das Einschlafen aber noch viel mehr ist es die Angst vorm Aufwachen bzw. Aufstehen.

Ich habe mir immer schon schwer getan morgens aufzustehen. Ich bin der klassische Morgenmuffel der einfach schlecht aus dem Bett kommt. Aber bisher war es doch immer so, dass das Aufstehen ok war, wenn ich genügend Schlaf abbekommen habe und am Wochenende war es überhaupt kein Problem, weil es halt einfach etwas später war. Aber seit ein paar Wochen ist das Aufstehen eine Qual egal wie lange ich im Bett verbracht habe. Sogar am Wochenende egal wie spät es auch ist quäle ich mich nur noch aus dem Bett und am liebsten würde ich einfach dort bleiben und überhaupt nicht aufstehen.

Diese Qual des Aufstehens belastet auch den Prozess des Einschlafens. Ich tu mir schwer mit dem Einschlafen, weil ich Angst habe vor der neuerlichen Qual am Morgen wieder aufzustehen. Ich zögere das Einschlafen hinaus und würde am liebsten gar nicht ins Bett gehen, sehr oft schlafe ich im Moment vor dem Fernseher auf der Couch ein. Wenn ich dort dann mitten in der Nacht wach werde (nach 1 vielleicht 2 Stunden Schlaf) zwinge ich mich ins Bett möchte aber am liebsten gar nicht mehr schlafen, weil ich Angst habe vor dem Morgen. Es macht keinen Unterschied wie lange ich schlafe, das Aufstehen ist immer gleich hart. Auch am Wochenende, wenn ich nun wirklich ausreichend Zeit im Bett verbracht habe fällt es mir nicht leichter.

Ich weiß nicht wie ich das Problem lösen kann und bräuchte aber dringend eine Lösung dafür weil es mich echt belastet. Gegen reine Einschlafstörungen könnte man ja noch was machen. Mein Einschlafen könnte bestimmt auch besser funktionieren aber grundsätzlich bin ich damit zufrieden. Was aber macht man gegen das Aufstehproblem, wie kann man dieses Problem lösen? Ich bin einfach ratlos.

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2 Gedanken zu “Einschlafen – Träumen – Aufwachen

  1. Hallo,
    da ich Dich nicht kenne, kann ich natürlich nur sehr allgemein etwas sagen. Wer keine Lust hat aufzustehen, erwartet vom Tag nichts Erfreuliches. Deshalb bleibt man lieber liegen.
    Du solltest Dich fragen, wie Du in letzter Zeit Dein Leben empfindest: Ist es belastender geworden?
    Vielleicht fühlst Du Dich allmählich ausgebrannt?
    Bemühe Dich alles positiv zu sehen und unnötige Verpflichtungen (auch Selbstverpflichtungen) abzulegen.
    Wenn man sich allgemein „bemüht“ glücklich zu sein – unabhängig von Menschen und Dingen – dann wird es besser werden.
    http://derteacher.blogspot.de/2012/09/wunschlos-glucklich.html

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