Doch noch Urlaub, aber mit Hindernissen

Nach meinem letzten Beitrag und der verbrachten Nacht meines Mannes im Krankenhaus, ging es letztlich doch noch weiter und wir konnten uns am Sonntag am frühen Nachmittag auf den Weg zu unserem Urlaubsziel machen. 

Gefahren bin wieder ich, weil mein Mann mit Medikamenten voll gepumpt war und so nicht hinters Steuer wollte und ich ihn auch nicht gelassen hätte. Die Fahrt war anstengend und es war schon fast 18 Uhr als wir am Sonntag dann einen Tag verspätet endlich in der Ferienwohnung ankamen. 

Dort erwarteten uns tolle Vermieter mit einer kleinen Überraschung. Wir durften die größere Wohnung beziehen zum gleichen Preis wie die gebuchte kleinere Wohnung. Ich habe mich darüber sehr gefreut vor allem weil diese Wohnung zwei getrennte Schlafzimmer hat und so unsere Tochter ihr eigenes Zimmer mit viel Ruhe. 

Da es am Montag Schlechtwetter hatte haben wir einen Tag in der Therme geplant. Dort hat sich recht schnell gezeigt, dass es meinem Mann doch noch nicht ganz so gut geht. Er hat tapfer durchgehalten aber als wir am Nachmittag dann wieder in der Wohnung waren fiel er gleich ins Bett. Und seine Kopfschmerzen und Schlappheit hält sich seitdem konsequent, daher sind wir in den Unternehmungen recht eingeschränkt. 

Tja und weil all das noch nicht genug für einen Urlaub ist hatte unsere Tochter heute wieder einen epilleptischen Anfall. Wir waren auf dem Weg ins Schwimmbad (ohne meinem Mann weil es ihm wieder nicht so gut ging) als sie plötzlich meinte ihr ist schwindelig und sie fühlt sich nicht gut. Also gleich wieder rein ins Auto und zurück in die Wohnung und dort gleich ins Bett. Hab ihr dann sofort das Medikament gegeben, welches wir beim letzten Anfall bzgl. Migräneverdacht bekommen haben, bewirkt hat das nichts. Der Anfall kam. Wir haben ihn diesmal alleine überstanden ohne Arzt oder Krankenhaus. Nachdem sie dann etwas geschlafen hatte blieben nur noch Kopfschmerzen vom Anfall übrig. Sie war weinerlich und verfluchte die Krankheit aufs Neue aber sie war auch froh es zusammen mit mir ohne Arzt überstanden zu haben und hofft nun doch noch auf ein paar schöne Tage!

Mir persönlich geht inzwischen die Kraft aus. Kraft tanken, wie es im Urlaub sein sollte, gibt es bei mir grad gar nicht. Die Sorgen um meinen Mann sind da obwohl im Krankenhaus nichts gefunden wurde, aber es geht ihm einfach nicht gut. Und jetzt noch die Sorgen um unsere Tochter. Mein Kopf dröhnt nun auch schon seid Stunden heftig und mir ist eigentlich nur nach weinen zumute, aber einer von uns muss ja stark und fit sein damit alles zumindest so halbwegs funktioniert.

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