Serienjunkie No.2 – Doctor Who

Schon fast zwei Jahre ist es her, dass ich diese Kategorie ins Leben gerufen habe und erste Beiträge dafür verfasst habe. Person of Interest war es, worüber ich damals geschrieben habe. Die Serie hat nun sein Ende gefunden, sie hat mich gefesselt bis zum Ende. Danach war ich serienmäßig irgendwie verloren. Ich habe viel gesehen, viel gesucht, viel ausprobiert, aber nichts mehr hat mich so erfasst wie Person of Interest es geschafft hat.

Wenn ich in eine Serie so richtig eintauche, dann entstehen in meinem Kopf Geschichten dazu, dann verschlinge ich die Folgen, schaue mir besonders spannende Folgen immer wieder an. Und jetzt hat es mich mal wieder erwischt. Der Doctor hat mich erwischt 🙂

Vor ein paar Jahren wollte mich schon mal jemand an diese Serie heranführen, damals hat es mich überhaupt nicht gereizt. Und auch jetzt war es eigentlich nur ein Akt der Verzweiflung. Ich wusste nicht was ich als nächstes anschauen sollte. Ich wollte eine Serie, die mal wieder etwas länger als nur 2/3 Staffeln ist und da war sie und sprang mich in meinem Streaming Dienst einfach so an und ich dachte ich geb ihm einfach ne Chance.

Worum gehts in Doctor Who? 
Ich versuchs mal in einem Satz zu beschreiben: Der Doctor, ein Timelord, der letzte seiner Art, reist mit seinem Raumschiff, der TARDIS, durch Raum und Zeit und erlebt dabei spannende Abenteuer und rettet immer wieder die Menschheit vor dem Untergang.

Die Serie gibt es schon ewig, seit 1963 und wurde damals bis 1989 durchgehend ausgestrahlt. Seit 2005 gibt es eine Neuauflage der Serie und genau die habe ich angefangen anzusehen. Christopher Eccleston verkörperte in „Staffel 1“ den Doctor.

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Quelle: Benjamin Ellis – Flickr

Als ich mir die erste Folge angesehen habe, war ich etwas überrascht. Ich kannte die Serie gar nicht und hatte nicht wirklich Erwartungen, aber was dann kam damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Das ganze erschien mir schon etwas verrückt, aber auch irgendwie gut. Nächste Folge, man soll ja nicht gleich aufgeben. Und in Folge 2 wurde es noch verrückter als in Folge 1, aber es war irgendwie immer noch gut. Und nach der 2. Folge hatte man irgendwie auch das Gefühl, dass es komischer oder absurder nicht mehr werden kann. Ich lag daneben, es geht immer noch verrückter, aber spätestens ab Folge 3 hat man sich an die Absurditäten gewöhnt und dann hat sie mich gepackt die Serie und ich konnte nicht mehr aufhören.

Ich hab den Doctor ins Herz geschlossen und war dann doch etwas traurig als nach der 1. Staffel, nach nur 13 Folgen Chrstopher Eccleston bereits ersetzt wurde. Wenn der Doctor stirbt regeneriert sich sein Körper und bekommt eine neue Gestalt. Und die Rolle sollte ab Staffel 2 David Tennant bekommen.

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Quelle: alacoolk (Flickr)

Und mit ihm als den neuen Doctor war es um mich nun endgültig geschehen. Ich verschlinge Folge um Folge und finde vor allem die Mischung aus Witz und Gruselfaktor unglaublich. Es gab inzwischen ein paar richtig gruselige Folgen, am bisher gruseligsten für mich war die Folge mit den weinenden Engeln. (Titel „Blink“ bzw. „Nicht blinzeln“).
Ich weiß, dass David Tennant nicht ewig den Doctor verkörpern wird. Ich habe mich informiert und habe nur noch ein paar wenige Folgen mit ihm vor mir. Wie es dann weiter geht weiß ich nicht, da lass ich mich überraschen. Ob mich der neue Doctor auch wieder so fesseln wird, bezweifle ich im Moment schon sehr, aber auch hier lass ich mich gerne überraschen.

Die Begleiter/-innen
Auch wenn der Doctor immer wieder betont, dass er alleine ist. So reist er ganz selten nur alleine durch Raum und Zeit, sondern wird fast immer begleitet. Bisher habe ich 3 fixe Begleiterinnen erlebt. Rose Tyler, die in Staffel 1 & 2 dabei war, Martha Jones in Staffel 3 und Donna Noble in Staffel 4. Ich war jedes Mal traurig als die fixe Begleiterin verschwand und doch hab ich die neue Person auch immer schnell ins Herz geschlossen. Ich kann nicht mal sagen, wer von den dreien mir am liebsten war – ich hatte alle drei gern. Zusätzlich gab es noch andere, immer wieder kehrende Charaktere. Alles in allem ein recht stimmiges Bild.

Die TARDIS
Time And Relative Dimension In Space – das Raumschiff des Doctors mit viel Timelord Technologie. Jeder der die TARDIS betritt lernt eine der Technologien sofort kennen, nämlich „von innen größer als von außen“. Von außen sieht die TARDIS aus, wie eine alte Polizei Notrufzelle, von innen ist sie viel größer und das Raumschiff des Doctors.

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Quelle: Pixabay.com

Normalerweise kann sich eine TARDIS tarnen und zu allem werden was sie will oder notwendig ist, um nicht aufzufallen, aber diese Funktion ist bei dieser TARDIS kaputt gegangen und daher sieht sie immer aus wie diese eine Notrufzelle. Eigentlich nur eine blaue Kiste, aber unglaublich wichtig für die Serie. Das Geräusch das die TARDIS beim Starten und Landen macht zaubert einen ein Lächeln aufs Gesicht.

Es gäbe noch viel über die Serie zu sagen, zu viel, als das man eigentlich wirklich damit anfangen sollte. Aber abschließend noch – wer Außerirdische liebt, in allen Formen und Größen, kommt bei dieser Serie voll in den Genuss. Immer wieder tauchen Kreaturen auf, die einen überraschen, obwohl man eigentlich nach fast 4 Staffeln denkt man hätte schön langsam alles mögliche gesehen.

 

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3 Gedanken zu “Serienjunkie No.2 – Doctor Who

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