Immer noch …

… hocken wir im Kranenhaus fest. 10 Tage sind wir schon hier. Gestern hatte es geheißen, dass wir heute heim gehen dürfen. Heute früh wurde revidiert. Wir sollen doch übers Wochenende bleiben. 

Das EEG wurde aber nun beendet. Eine ganze Woche war sie angeschlossen. Die Dusche und vor allem das Haare waschen heute, war die reinste Wohltat!

Wissen tun wir immer noch nichts, das ist schon recht frustrierend. Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass wir nicht mit brauchbaren Informationen heim gehen am Montag. Das ist genau das, wovor ich am meisten Angst hatte, dass wir ohne brauchbare Erkenntnisse hier wieder raus gehen. Ich bin natürlich froh, dass nichts Schlimmes in all den Untersuchungen gefunden wurde, aber diese Unwissenheit ist auch blöd. 

Unsere Maus hat sehr viel Angst, jetzt hier im Krankenhaus schon, zuhause wird das vermutlich noch viel schlimmer werden. Ein erstes Gespräch mit der Psychologin hat sie schon geführt, aber mit einem einzelnen Gespräch lässt sich hier nicht alles gut machen. Den nächsten Termin haben wir erst in knapp 2 Wochen. 

Ich hoffe wir schaffen es möglichst rasch wieder den Alltag einziehen zu lassen und vor allem hoffe ich, dass das jetzt für lange Zeit der letzte Krankenhausaufenthalt war. Sie braucht jetzt erstmal die Chance wieder das positive und gute im Leben zu erkennen und nicht die Angst dominieren zu lassen. 

Wenn jemand ein paar Tipps für mich hat, wie ich sie am Besten positiv stimmen kann und der Angst entgegen wirken kann, dann würde ich mich über jeden einzelnen freuen. 

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7 Gedanken zu “Immer noch …

  1. Tut mir leid zu hören, dass ihr im Krankenhaus seid. Wenn ich etwas tun kann – z.B. Gebet oder Krankensalbung (kann man auch beim Krankenhauspriester erbitten), lasst es mich einfach wissen: Gebet kann Wunder wirken, weil unser Gott allmächtig ist! LG u. Segen, PT

    Jak 5,13-15: „Ist einer von euch bedrückt? Dann soll er beten. Ist einer fröhlich? Dann soll er ein Loblied singen. Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“

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    • Über ein Gebet würd ich mich freuen. Habe auch die Krankenhauskapelle schon besucht.
      Der Glauba hat mir auch in anderen schweren Situationen schon Kraft gegeben, aber manchmal ist es auch echt schwer nicht mit einem „Warum“ zu verzweifeln oder anzuklagen.

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      • Ok, ich bete gerne! Sicher ist es nicht immer leicht, zu glauben. Aber wenn es leicht wäre, wäre es eben auch kein Glaube… Ich finde, es ist wichtig, Fragen zu stellen. Manchmal auch verzweifelte Fragen. In solchen Momenten helfen mir meist die Psalmen (es gibt so viele verschiedene, wirklich für jedes Thema: Angst, Verzweiflung, Hoffnung, Suche, Sehnsucht, Krankheit…). Der Herr Jesus Christus gebe euch Kraft!

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  2. Wie deprimierend erst zu glauben nach Hause zu dürfen und dann doch noch bleiben zu müssen.
    Ich hatte gehofft das ihr mehr erfahrt…so ein Mist.Das tut mir leid.

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    • Für unsere Tochter war es ok noch da zu bleiben. Wie gesagt ist sie sehr ängstlich und hier in der ärztlichen Obhut fühlt sie sich wohler. Aber es kann ja nicht ewig so bleiben und ich freu mich nun schon sehr wieder auf daheim.
      Am Montag kommt nochmal der behandelnde Arzt, der uns schon seit Jahren begleitet. Ich hoffe, dass ich dann noch erwas erfahre.

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  3. Sie braucht jetzt erstmal die Chance wieder das positive und gute im Leben zu erkennen und nicht die Angst dominieren zu lassen. – Sicher gibt es zu Hause dazu mehr Möglichkeiten, als im Krankenhaus. Vielleicht ein schöner Film, der ihr gefällt und sie ablenkt, oder ein gemeinsames Spiel (Mühle oder Monopoly oder was auch immer). Oder sonst etwas, was nicht viel Anstrengung erfordert, ihr aber doch ein bisschen Freude bereitet und sie auf andere Gendanken bringt.
    Ansonsten wünsche ich Euch beiden alles Gute und viel Kraft in dieser schweren Zeit!

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