Kritikfähigkeit

Der Arbeitsstress hat mich nach 2 Tagen schon voll wieder gepackt. Gestern gings gleich irgendwie alles drunter und drüber und die Probleme stapelten sich. Irgendwann hab ich aufgegeben und gesagt es geht nicht mehr. Heute konnte ich zum Glück einerseits von gestern alles doch noch lösen und es war auch wieder etwas ruhiger.

Dafür habe ich heute eine erste Rückmeldung von einem meiner Masterbetreuer bekommen, dem ich am Wochenende mal einen Zwischenstand habe zukommen lassen. Eigentlich hatte ich nur ein paar formale Fragen, ob die Aufteilung der Kapitel so passt, die Reihenfolge bei der empirischen Untersuchung in Ordnung ist und die Art wie ich die einzelnen Tests beschrieben und berechnet habe halbwegs passt. Ich wollte einfach nur wissen, ob ich eh nicht komplett in die falsche Richtung arbeite.

Wie gesagt heute gabs die Rückmeldung dazu und ich war erstaunt festzustellen, dass scheinbar wirklich genau gelesen wurde, zumindest sind die Anmerkungen sehr detailliert und über den ganzen Text verteilt. Leider war auch auch etwas niedergeschlagen danach. Als ich zuerst mal die Mail gelesen habe, habe ich mir schon gedacht, oje das klingt nicht gut. Danach hab ich mir noch das Dokument angesehen, welches er mir zurück geschickt hat und das hat den Eindruck gleich noch verstärkt. Gut, dass es schon später Nachmittag war als ich die Rückmeldung gelesen habe, weil ich danach gedanklich echt die ganze Zeit dabei war und dann relativ rasch den Heimweg angetreten bin.

Bei der Autofahrt habe ich dann nochmal intensiv drüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Rückmeldungen so drastisch gar nicht sind. Es sind ein paar formale Dinge, so fehlt am Beginn der Auswertungen ein Kapitel, dann stehen manche Dinge im falschen Kapitel. Im Großen und Ganzen kann ich die Anmerkungen gut nachvollziehen und weiß was weiter zu tun ist (nur an zwei Stellen bin ich mir da unsicher, da frag ich nochmal nach.) Trotzdem hat mir die Rückmeldung irgendwie den Boden unter den Füßen weggezogen und mich aus der Bahn geworfen. Im Auto wurde mir dann bewusst warum das so massiv war. Die Rückmeldungen beinhaltet nur die Kritikpunkte was auch völlig in Ordnung ist, immerhin hatte ich ihn danach gefragt mir zu sagen was NICHT passt, aber trotzdem denke ich, dass war der Grund warum es mich so extrem getroffen hat. Vor einiger Zeit in einem Seminar zur Abhaltung von Online Kursen habe ich gelernt, dass eine Rückmeldung auf eine Aufgabe immer auch etwas positives beinhalten soll, am besten gleich am Beginn der Rückmeldung. Das ist mir heute wieder eingefallen und ich bin mir sicher, dass es mich nicht so niedergeschlagen hätte heute, wenn irgendwas positives erwähnt worden wäre , auch wenn es nur ein ‚Es sieht ja schon ganz gut aus, aber ….‘ gewesen wäre.

Ich sitze jetzt hier, ziemlich demotiviert und frage mich, ob es wirklich so furchtbar ist, wie es sich jetzt grad anfühlt. Diese Mail war Doping für meinen inneren Kritiker, der jetzt mal wieder Vollgas gibt. Ich bin froh über die Verbesserungsvorschläge und werde auf jeden Fall alles überarbeiten und die fehlenden Dinge einarbeiten aber trotzdem fühlt sich alles grad sehr eigenartig und falsch an, was ich bisher gemacht habe und sicherer in dem was ich da mache fühle ich mich keineswegs (das hatte ich mir ja erhofft von diesem vorzeitigen Zwischenfeedback).

So genug gejammert. Für heute Abend habe ich mir mal selbst frei gegeben. Muss jetzt erstmal eine Nacht drüber schlafen und noch überlegen, ob ich jetzt gleich mit den Überarbeitungen weiter machen soll, oder lieber erstmal am theoretischen Teil arbeiten soll und ganz am Ende dann überarbeiten. Und bis morgen kann ich mich dann hoffentlich auch wieder motivieren. Ich werde auf jeden Fall versuchen meinem inneren Kritiker etwas Schlafmittel einzuflößen, damit er Ruhe gibt, oder auch etwas Alkohol, damit er wieder alles etwas lockerer sieht.

Advertisements

Kurzes Update

Ich wollte ein kurzes Update zu meinem Master dalassen. Es lief gut in den letzten Tagen. Das kleine nachfolgende Bildchen zeigt den derzeitigen Stand meines Master Dokumentes.

master_stand_180815

Ich bin sehr zufrieden mit diesen Zahlen. Für heute Abend nehme ich mir vor die Interpretation meiner Forschungsergebnisse so weit als möglich abzuschließen und dann hätte ich doch tatsächlich mein Ziel erreicht und dies noch geschafft bevor wir in den Urlaub fahren.

Ich habe seit langem das erste Mal das Gefühl, dass es doch klappen kann und bin froh, dass ich es geschafft habe meinen dreiwöchigen Urlaub für einen Anfang zu nutzen. Ich hoffe, dass ich es nun auch schaffe dran zu bleiben und wenn mich der Arbeitsalltag dann wieder hat, dann abends doch auch noch die Kraft aufbringen kann etwas für den Master zu tun. Ich möchte von nun an Pausen über mehrere Tage vermeiden, weil ich Angst habe sonst recht schnell wieder abzudriften und es wieder wegzuschieben.

Wenn es sich irgendwie ausgeht möchte ich Mitte/Ende September nochmal ein paar Tage Urlaub nehmen oder zumindest ein Wochenende verlängern, damit ich mich wieder intensiv ein paar Tage mit der Masterarbeit beschäftigen kann, denn genau das war es was dieses Mal so gut getan hat. Ob es arbeitstechnisch möglich sein wird, wird sich aber erst noch zeigen. Ab Mitte September muss ich ja auch die neue Arbeitskraft einarbeiten, die den halben Posten an meinem alten Arbeitsplatz übernimmt, das wird sicherlich etwas stressig werden.

Vor etwas mehr als einer Woche hat mir eine ganz tolle Kollegin die Geschichte von „Beppo dem Straßenkehrer“ per Mail geschickt. Ich hab diese Geschichte selbst hier schon gepostet auf meinem Blog aber ich glaube diese Erinnerung per Mail habe ich gebraucht, um sie mir auch wirklich wieder zu Herzen zu nehmen. Genau das habe ich nämlich in letzter Zeit gemacht, einfach Schritt für Schritt und egal wie klein der Weg war den ich beschritten hatte, so habe ich mich doch dem Ziel genähert und habe mich über diesen kleinen Weg gefreut anstatt mich zu ärgern, dass es nicht weiter vorwärts gegangen ist. Inzwischen hab ich mir die Geschichte ausgedruckt damit ich immer wieder lesen kann, wenn ich es wieder mal vergessen sollte.

Und es geht doch!

Nach meinem letzten Beitrag hier rund um meine Masterthesis und die damit verbundene Verzweiflung habe ich mich nun die letzten Tage mehrfach hingesetzt und mir gesagt, entweder jetzt oder nie. Die Tatsache, dass meine Tochter viel bei Freunden war hat es leichter gemacht, weil ich so nachmittags alleine war und auch Zeit hatte mich an den Computer zu setzen. (nachts fällt es mir einfach viel schwerer mich ordentlich zu konzentrieren). In den letzten Tagen habe ich Tutorials, Manuals, Hilfeforen und was ich sonst noch so gefunden habe abgearbeitet und habe nun endlich auch ein wenig den Durchblick in der statistischen Auswertung meiner Untersuchung. Und auch in der Statistiksoftware bekomme ich schön langsam den Dreh raus.

Die Diagramme von meinem Fragebogen sind alle fertig und auch schon mit Rohtexten in der Arbeit eingearbeitet. In den nächsten Tagen möchte ich noch die notwendigen statistischen Auswertungen mit der Software machen und die Ergebnisse ebenfalls in die Arbeit mit einbauen. Idealerweise bekomme ich auch die Interpretation von allem noch in den nächsten 7 Tagen hin und kann dann in einer ersten Rohfassung den empirischen Teil meiner Arbeit erstmal eine Weile zur Seite legen. Sollte mir dies gelingen (ich werde es auf jeden Fall mit allem was mir möglich ist versuchen) dann weiß ich, dass ich danach einen tollen und vor allem wirklich entspannenden Urlaub mit der Familie haben werde und 5 Tage auch wirklich abschalten werde können.

Es steckt noch ein riesen Brocken Arbeit in alle dem, aber im Moment hab ich das Gefühl ich hätte irgendwo im Dunkeln ein Streichholz gefunden und so endlich ein kleines schwaches Licht, das mir den Weg weist. Und es fühlt sich grad wirklich gut an!

Ich hoffe, dass es mir gelingt jetzt durchzuhalten und weiterhin am Weg zu bleiben. Ich habe noch viel Arbeit vor mir, wenn ich mich an den theoretischen Teil meiner Arbeit mache. Die Bücher stapeln sich auf meinem Schreibtisch, die wollen alle noch irgendwie gelesen, analysiert und eingearbeitet werden und doch fühlt es sich im Moment so an als könnte ich mein Ziel tatsächlich erreichen (wenn auch noch nicht in greifbarer Nähe).

„Für den, der glaubt, ist alles möglich.“

So heißt es im Markusevangelium (9:23) und seit ein paar Tagen halte ich mich ganz fest an dieser Aussage fest. Diese Aussage kann man meiner Meinung nach auf zwei Arten lesen. Einerseits natürlich der Glaube an Gott – wenn man an Gott glaubt ist alles möglich. Andererseits der Glaube an bestimmte Dinge – wenn man fest daran glaubt, dass etwas eintrifft, das man etwas kann, usw. ermöglicht dies die Erfüllung der Wünsche oder das Erreichen der Ziele?

Ich für mich habe diese Aussage in den letzten Tagen vor allem im zweiten Sinne verwendet und sage mir daher, wie ein Mantra, immer wieder das gleiche im Inneren vor:

Ich glaube daran, dass ich es schaffen kann!
Ich glaube daran, dass ich das nötige Wissen und Können besitze!
Ich glaube daran, dass ich die nötige Zeit dafür aufwenden kann!
Ich glaube daran, dass ich eine gute Arbeit abliefern kann!

Und dieses Glauben hat mir einen Schub verpasst, so habe ich es heute doch tatsächlich geschafft mich endlich einmal hinzusetzen und wirklich an meiner Arbeit zu schreiben. So konnte ich zwei kleine Abschnitte mit (Roh)inhalten füllen. Ich weiß jetzt, dass es meine Angst war (ist), die mich am meisten hemmt und mich am meisten daran hindert produktiv zu arbeiten. Die Angst es nicht zu schaffen, die Angst eine schlechte Arbeit abzuliefern, die Angst zu versagen, die Angst sich zu blamieren. Bis jetzt war es einfacher nichts zu machen und die Arbeit aufzuschieben als die Angst etwas schlechtes abzuliefern zu bekämpfen oder zu überwinden.

Aber ab jetzt will ich fest daran glauben. An mir und an meinem Können wird sich nichts ändern, egal ob ich nun Angst habe zu scheitern oder fest daran Glaube es zu schaffen. Weder das eine noch das Andere wird mein Wissen und Können beeinflussen. Aber das Glauben macht mich freier und mutiger. Das Glauben gibt mir die Kraft einfach drauf los zu schreiben.

Daher weg mit der Angst – von jetzt an wird fest an das Gelingen geglaubt und von jetzt an wird intensiv an diesem Gelingen gearbeitet!

 

 

Nachsatz:
5% der geforderten Wortanzahl konnte ich heute auf Papier bringen. Erstfassung natürlich, wird sich wohl noch einiges verändern, trotzdem mag ich diese Zahl. Ich werde jetzt nicht ständig an der Wortanzahl kleben, aber gerade heute für den Anfang wollte ich es einfach wissen.

Bin ich schlecht organisiert?

Ich muss grad mal wieder jammern, weil ich schon ziemlich verzweifelt bin. Ich bekomm das mit meiner Masterthesis einfach nicht auf die Reihe, seit Wochen liegt alles einfach brach. Nichts geht voran, nichts passiert mehr. Ich möchte so gerne etwas machen aber ich finde einfach nicht Zeit dafür oder ich lasse mich zu sehr von anderen Dingen ablenken bzw. halse mir immer noch mehr Dinge auf. 

Ich frage mich, bin ich schlecht organisiert oder zu wenig motiviert? Andere schaffen es doch auch, mehr als die Hälfte von meinem Studiengang haben schon abgeschlossen, warum klappt das bei mir nicht? Andererseits arbeite ich wirklich viel und in eigentlich immer irgendwie am werkeln.

Ich bin Montag bis Freitag täglich 11 Stunden außer Haus. Wenn ich am späten nachmittag heim komme ist erstmal meine Tochter wichtig, sehr oft wird dann auch noch gekocht, letzte Hausübungen gecheckt und eben einfach gemeinsam Zeit verbracht. Wenn meine Tochter dann im Bett ist, ist meist noch dies und das zu tun, Geschirrspüler, Wäschr waschen, bügeln. Alles was halt regelmäßig sein muss. Meist ist es so gegen 22 Uhr wenn ich mir sage, dass ich für den Tag fertig bin. Danach setz ich mich meist wieder an den Computer und check nochmal meine Mails und dann wäre eigentlich die Zeit mich meinem Master zu widmen, wenn da nicht so unglaublich viel andere Sachen wären. Protokolle, Abrechnungen, Planungen für unsere Genossenschaft, in der ich sowohl Schriftführerin als auch Kassier bin. Gestaltung des Ferienheftes der Gemeinde für die Kids im Sommer. Teilnahme an Besprechungen zu den Ferienspiele und zum Kinderbibeltag im Sommer. Und so weiter! Ich kann einfach nicht nein sagen, wenn es darum geht hier und da mitzuhelfen. 

Ab und zu brauch ich auch ein wenig Zeit für mich. Und so sehe ich mir gerne zwischendurch mal eine Folge meiner Lieblingsserie an oder ich lese ein Buch oder surfe ein wenig durch das Internet. Hier wäre bestimmt noch ein wenig Zeit für Arbeit drin. Aber nur arbeiten, nein das kann ich nicht, wenigsten ein bisschen Pause brauch ich auch ab und zu. 

Die Wochentage gehen so meist vorüber. Irgendwann so gegen Mitternacht, oft auch später, gehe ich ins Bett. Um 6 Uhr klingelt immerhin der Wecker wieder. So vergehen die Tage und die Masterthesis bleibt unangetastet. 

An den Wochenenden wird vorrangig Zeit mit unserer Tochter verbracht und es wird an den Wochenenden geputzt. Da helfen immer alle zusammen. Natürlich wird auch gekocht, ab und zu mal ein Ausflug, gemeinsam Rad fahren oder spazieren gehen. Abends an den Wochenende versuche ich dann auch wieder für den Master was zu machen, aber auch mit meinem Mann möchte ich einfach mal Zeit verbringen. Ich habe oft ein schlechtes Gewissen weil wir so wenig Zeit zusammen verbringen. Und ich denke an den Wochenenden fehlt mir dann oft auch die Motivation mich wieder an den Computer zu setzen. Hier wäre auch noch Zeit drin für die Arbeit, die ich mal besser nutzen sollte.

Und dann gibt es noch so Tage wie heute. Feiertag somit frei. Meine Tochter war vormittags bei der Oma und nachmittags mit dem Papa beim Baden. Ich wollte heute arbeiten den ganzen Tag. Ich wache in der früh jedoch mit höllischen Kopfschmerzen auf. Ich nehm eine Tablette, kleine Dosis und versuch noch ein wenig zu schlafen. Neben aufkommender Übelkeit und Schüttelfrost fast nicht möglich, auch die Kopfschmerzen lassen trotz Tablette nicht nach. Irgendwann bin ich dann doch nochmal eingeschlafen, nur um etwa eine Stunde später noch immer mit Schmerzen aufzuwachen. Danach hab ich mir eine kalte Dusche gegönnt und mir etwas essbares aufgezwungen, inzwischen war es fast Mittag und mir gings echt schlecht. Ich hab nochmal etwas eingenommen und mich auf die Couch gepackt. Danach haben die Schmerzen zumindest etwas nachgelassen aber verschwunden sind sie den ganzen Tag über nicht und ich hatte irgendwie keine Lust mich stundenlang an den Computer zu setzen und Bücher zu wälzen. Jetzt ist es mal wieder nach Mitternacht, leichte Kopfschmerzen sind immer noch da und ich werd jetzt dann ins Bett verschwinden weil ich morgen wieder zur Arbeit muss. Wieder ist ein Tag vergangen an dem nichts passiert ist!

Ich bin verzweifelt, fühle mich unfähig. Andere schaffen es doch auch neben dem Beruf das Studium abzuschließen, warum kann ich das nicht. Was mache ich falsch? Ich muss noch mehr von meiner Freizeit streichen, das ist es was ich mir so oft denke aber ich schaffe es einfach nicht!

Das musste ich mal loswerden – Jammerposting! Ich hoffe wirklich das ich die perfekte Organisation bald finde!

Master – Update

Seit Tagen nehme ich mir diesen Beitrag vor und seit Tagen verschiebe ich es immer wieder, weil ich entweder zuviel andere Sachen zu tun hatte oder einfach zu müde war, um einen ordentlichen Satz zu formuliere.

Die vielen anderen Sachen, die zu tun sind, habe ich für dieses Wochenende beiseite geschoben und mir selbst eine Pause auferlegt.
Müde bin ich heute auch, und ob das mit den ordentlichen Sätzen was wird, werden wir sehen.

Ok nun aber zum Thema. Auch wenn ich zeitweise daran gezweifelt habe, habe ich es geschafft und die drei Wochen meiner empirischen Untersuchung direkt an der Schule wie geplant durchgezogen. Fragebogen und Tests, sowie der Unterricht in meiner Testklasse sind (erfolgreich) abgeschlossen. Jetzt sitze ich auf stapelweise Material, das nun geordnet, kontrolliert und ausgewertet werden will. Da ich auf die Ergebnisse schon recht gespannt bin, ist das etwas worauf ich mich sogar schon sehr freue.

Es ist ein recht gutes Gefühl meine To-Do Liste zur empirischen Untersuchung zu betrachten, die jetzt nur noch aus erledigten Aufgaben besteht. Jedes Hackerl, das ich setzen konnte, hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Eine neue Liste, die wieder kleine Häppchen an Aufgaben enthalten wird, wird diese fertige Liste nun bald ersetzen, aber dieses Wochenende ist erstmal, wie oben schon geschrieben, Totalpause angesagt. Es geht mir gesundheitlich immer noch nicht besonders gut. Ein Umstand, den ich vor allem auf den massiven Schlafmangel der letzten Wochen (ja eigentlich Monate) zurückführe. Von daher möchte ich dieses Wochenende und die kommende Urlaubswoche wirklich mal wieder Kraft tanken und vor allem wieder mal genügend Schlaf abbekommen.

Ein Rückschlag (der Gesundheit zuliebe)

Ich habe heute einen Entschluss gefasst. Einen der mir nicht leicht gefallen ist aber der sehr nötig war!

Ich werde meine Masterarbeit NICHT bis zum 1. Juni fertigstellen!

Es tut mir immer noch weh, wenn ich das schreibe bzw. auch als ich es heute mit meinem Betreuer besprochen habe, aber diese Entscheidung war notwendig! Mir geht es gesundheitlich im Moment dermaßen durchwachsen, dass ich mir eingestehen muss, dass ich das Arbeitspensum der letzten 2 Monate auf diesem Niveau nicht noch länger halten kann, wenn ich nicht daran kaputt gehen will.

Die nächsten zwei Wochen muss und werde ich noch durchhalten, denn meine empirische Untersuchung in der Schule möchte ich unbedingt noch planmäßig abschließen, aber dann brauche ich erstmal ein wenig Pause, um wieder etwas Energie zu tanken. Ich werde dran bleiben, werde viel lesen aber alles in einem mäßigerem Tempo als jetzt und vor allem möchte ich wieder regelmäßig zumindest 6 Stunden Schlaf abbekommen, in letzter Zeit hatte ich das oft grad mal so in 2 Nächten!

Ich hab gedacht ich kann es schaffen, aber ich habe mir wohl zuviel zugemutet. Ich sage mir heute schon den ganzen Tag, dass ich es wirklich versucht habe und wirklich alles gegeben habe, nur um mich nicht noch schlechter zu fühlen und das Gefühl des Versagens Überhand gewinnen zu lassen!