Haiku (5)

Zuviel Gefühle
Alle zusammen im Kopf
Unkontrollierbar

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2. Dezember – Morgen

Morgen werde ich es machen
all die wunderbaren Sachen.
Es muss aufhören dieses warten. 
Ich möchte endlich damit starten!

Morgen werde ich dann lesen
von all den wunderbaren Wesen,
die sich hier schon überall verstecken,
und lauern hinter allen Ecken!

Morgen werde ich dann schreiben
von all dem wunderbaren Treiben.
Ideen bleiben nun für immer bestehen
und werden nie mehr wieder gehen!

Morgen werde ich dann singen
von all den wunderbaren Dingen,
die bisher schon geschehen sind
jetzt und damals noch als Kind. 

Morgen werde ich dann tanzen.
Mich auf der Tanzfläche verschanzen. 
Dort schwingen, mich drehen, hoch springen,
ganz in die Musik eindringen!

Ich möchte aufhören zu sagen:
Morgen, ja morgen möchte ich es wagen. 
Irgendwann wird es ihn nicht mehr geben,
den Morgen in diesem Leben!

Haiku (2)

Regenbogenland
Kinder lachen und spielen

hier unten allein

  

Mein Kind feiert heute „Geburtstag“. 7 Jahre ist es nun schon her, dass wir unser Glück wieder gehen lassen mussten. 7 Jahre ist es her, dass ich mich zum ersten Mal so leer gefühlt habe wie nie zuvor. Obwohl wir noch nicht wussten was es geworden wäre hat er einen Namen bekommen. Ich hoffe mein Maximilian feiert heute eine riesen Party mit vielen anderen Kindern im Regenbogenland.

Haiku – erster Versuch

Angst, Unbehagen
Kalt einsame Dunkelheit
Rettende Hände

Das wars also mein aller erstes Haiku. (Ich hoffe ich habe alles richtig gemacht, ansonsten freu ich mich über Anregungen von den Profis).
Ich habe das jetzt mehrfach bei anderen gesehen und wollte es einfach mal ausprobieren. Es hat schon einen gewissen Reiz, mal schauen ob ich das noch öfter versuche.

 

Aus der Bahn geworfen

Aus der Bahn geworfen. 
Völlig neben der Spur!
Die Hände zittern unentwegt. 
Tränen brennen hinter den Augen.
Konzentration scheint unmöglich!
Überforderung, die zu erdrücken droht!
Das Gefühl allein zu sein,
im Stich gelassen!

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Genau so fühle ich mich im Moment. Die Sache mit meiner Tochter hat mich mehr aus dem Konzept gebracht als ich anfangs gedacht habe. Seit Sonntag bin ich ein absolutes Wrack. Meine Hände zittern und ich kann mich kaum konzentrieren. Die liegen gebliebene Arbeit von letzter Woche macht alles nur noch schlimmer. Der Terminkalender füllt sich mit einem Termin nach dem Anderen, obwohl ich eigentlich Zeit bräuchte das liegen gebliebene abzuarbeiten. Es würde dringend abgearbeitet werden müssen, weil auch hier Termindruck dahinter ist.

Ich fühl mich alleine gelassen. Ich schreibe Mails auf die ich keine Antworten bekomme und so nichts wirklich abschließen kann. Der „Halbfertig-Stapel“ wird immer höher, es scheint als könne ich nichts wirklich beenden im Moment. Ich möchte abhaken, ablegen, als erledigt markieren, aber irgendwie bewegt sich nichts so richtig.

Neben all dem Stress bin ich gedanklich immer wieder bei meiner Tochter, frage mich ob es ihr gut geht, ob sie sich nicht gleich wieder übernimmt und zuviel zumutet. Heute Abend als wir endlich mal ein paar Minuten zum Durchschnaufen hatten, habe ich sie einfach nur ganz festgehalten und wollte sie am liebsten nicht mehr loslassen!