Serienjunkie No 4 – Sherlock

Es ist mal wieder so weit. Fast ein halbes Jahr hat es gedauert, bis mich eine Serie wieder so gepackt hat, dass es sich hier einen Beitrag verdient hat. Vieles habe ich gesehen in der Zeit, neben meiner andauernden Obsession für Doctor Who, hat mich aber nun lange keine Serie mehr wirklich überzeugt. Es war viel Gutes dabei aber nichts das mich nach dem Ansehen tage-, wochen- oder gar monatelang verfolgt hätte. Nichts von dem ich die Folgen immer und immer wieder ansehen kann. Am Besten zweimal die gleich an einem Tag.

Bis jetzt – denn jetzt hat es mich wieder gepackt und zwar hält mich Sherlock Holmes in der Serie Sherlock in seinen Fängen. Ich denke aufgrund der Berühmtheit von Sherlock Holmes brauche ich zur Grundidee der Serie nichts sagen. Aber einen Trailer möchte ich da lassen und zwar einer, der von einem Fan zur 1. Staffel gemacht wurde.

Es gibt derzeit 4 Staffeln dieser wunderbaren Serie. Besonders daran ist, dass jede Staffel nur 3 Episoden umfasst. Jede Episode aber 1,5 Stunden dauert. Würde man es auf normale Serienzeit umrechnen, dann hätte jede Staffel 6 Episoden à 45 min. Die geringe Anzahl an Episoden hat mich lange Zeit abgeschreckt mir die Serie anzusehen. Ich liebe es, wenn es viele Episoden gibt, da ich mich da viel besser auf die Charaktere einlassen kann. Ich bin aber nun wirklich froh, dass ich mir endlich doch die Zeit genommen habe mir die Serie anzusehen.

Ok nun aber ein paar Details. Wo Sherlock Holmes ist, darf natürlich auch Dr. Watson nicht fehlen. Durch einen gemeinsamen Bekannten lernen sich die beiden in der ersten Folge kennen und die beiden bilden prompt eine Wohngemeinschaft. Das ging dann doch ein wenig eigenartig schnell, vor allem auch weil Sherlock in Folge 1 nicht gerade sein freundlichstes Gemüt an den Tag legt. Aber über diese Tatsache, dass das etwas eigenartig ist, kann man einfach hinweg sehen, da es für die eigentliche Geschichte einfach nur wichtig ist, dass die beiden zusammen sind, wie oder wie schnell sie zusammen gefunden haben, ist doch eigentlich unerheblich.

Wie schon erwähnt ist Sherlock nicht unbedingt der Typ Mensch den man gerne hat. In Staffel 1 zeigt sich das noch am stärksten. Mitgefühl ist ihm ein Fremdwort, von Taktgefühl hat er scheinbar auch noch nichts gehört und so behandelt er auch manches Opfer eher unsanft. Aber seine Methoden sind überaus effektiv. Auch in Staffel 2 zeigen sich diese Eigenschaften noch gehäuft, aber es wird auch schon sehr deutlich, dass ihm die Freundschaft mit John Watson überaus viel bedeutet. Ab Staffel 3 wirkt Sherlock plötzlich etwas menschlicher. Manche Fans kritisieren das, dem kann ich mich nicht anschließen. Ich fand Staffel 3 bisher am Besten (Staffel 4 habe ich noch nicht komplett gesehen, das wird aber vermutlich heute noch nachgeholt 🙂 ).

Nun noch ein paar Worte zu den Schauspieler:

Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes und Martin Freeman als John Watson

Beide Schauspieler waren mir persönlich bisher unbekannt. Inzwischen hab ich mich erkundigt und weiß, dass zumindest Martin Freeman in „Der Hobbit“ schon vielen bekannt sein dürfte (ich hab die Filme bisher noch nicht gesehen). Nachdem ich die ersten drei Folgen auf deutsch geschaut habe, habe ich mich ab Staffel 2 an den Originalton getraut und wurde keineswegs enttäuscht (habe inzwischen auch Staffel 1 im O-Ton nachgeholt). Ich finde die deutsche Synchro der beiden grundsätzlich ok, die Stimmen passen, aber vor allem bei Cumberbatch ist es sehr weit vom Original entfernt. Man traut diesem Mann diese unglaublich tiefe Stimme, die einem unter die Haut geht gar nicht zu. Was kann ich sonst noch sagen, außer dass die beiden für mich vom ersten Moment an zusammen gehört haben, die Chemie hat einfach gestimmt.

Una Stubbs als Mrs. Hudson

Mrs. Hudson ist Sherlocks und Watsons Vermieterin. Keine Haushälterin, das betont sie immer mal wieder ganz gerne und doch ist sie viel mehr als nur die Vermieterin. Vor allem steckt sie immer wieder voller Überraschungen. Im Laufe der einzelnen Folgen bekommt man auch immer wieder kleine Happen aus ihrer Vergangenheit präsentiert, die oft auch zum Schmunzeln anregen. Ohne Mrs. Hudson wäre die Serie nicht das gleiche, sie gehört einfach dazu.

Mark Gatiss als Mycroft Holmes

Sherlocks Bruder Mycroft ist ein Einzelgänger und ein hohes Tier in der britischen Regierung. Er ist genau wie Sherlock hoch intelligent und die Rivalität der beiden ist vor allem in den ersten beiden Staffeln stark zu spüren. Ab Staffel 3 wird auch Mycroft Holmes etwas menschlicher (wie auch Sherlock) und vor allem wird die Beziehung der beiden irgendwie neu gemischt. So hat es Mycroft doch tatsächlich geschafft, dass er mir ab Staffel 3 auch ein wenig sympathisch wurde. Mark Gatiss hat übrigens zusammen mit Steven Moffat die Serie entwickelt.

Die Liste der erwähnenswerten Personen könnte ich noch eine Weile fortsetzen, aber ich möchte mich mal auf diese vier beschränken. Das soll nicht heißen, dass die anderen weniger wichtig sind für die Serie, ganz im Gegenteil, es gibt ein paar sehr wichtige Bösewichte in der Serie, ohne die es diese tollen Geschichten nicht geben würde.

Humor und Trauer liegen in dieser Serie extrem eng beieinander und das macht das alles so Besonders. Ich habe nach konkreten Szenen, die ich im Kopf hatte und ihr posten wollte auf Youtube gesucht und dabei viele tolle Videos gefunden. Ein paar davon möchte ich hier einfach mal zeigen. Achtung Spoiler-Alarm, für jene, die die Serie noch nicht gesehen haben.

Und noch eine Szene, die ich mir trotz der Tragik (oder vielleicht gerade deshalb) immer wieder ansehen kann und das inzwischen auch schon zig mal gemacht habe. Ich habe schon viele Serien gesehen und es wurden schon viele meiner Serienhelden angeschossen. Aber noch nie waren die paar Sekunden nach einem Schuss so dermaßen großartig dargestellt wie hier. Das war und ist einzigartig. Sorry für die Videoqualität, die etwas eigenartig ist, aber das war das einzige Video, dass die komplette Szene in einem zeigt.

Serienjunkie No 3 – Broadchurch

Schneller als gedacht, gibt es einen neuen Eintrag in dieser Kategorie. Nachdem ich Doctor Who verschlungen habe, ging mir David Tennant nicht mehr aus dem Kopf, obwohl der ab Staffel 5 bei Doctor Who nicht mehr dabei war. Also hab ich mich mal umgesehen, wo er denn sonst noch so mit dabei war und bin dadurch auf Broadchurch gestoßen.

Da mein Streaming Dienst die Serien nicht im Programm hat, habe ich mich kurzerhand für den Kauf der DVDs entschlossen und mir gleich Staffel 1 und 2 zugelegt. Schnelle Lieferung und die Tatsache, dass ich 2 Tage Urlaub hatte erledigte den Rest und so habe ich beide Staffeln an nur 3 Tage angesehen und gleich nach den ersten paar Folgen war ich gefesselt.

Worum gehts? 
Der 11jährige Danny wird eines morgens tot am Strand an der Küste der britischen Kleinstadt Broadchurch aufgefunden. Detective Inspector Alec Hardy, der noch ganz neu in der Stadt ist, muss zusammen mit Detective Sergeant Ellie Miller den Fall aufklären. Ein großes Netz an Geheimnissen und Lügen scheint die gesamte Kleinstadt zu umgeben, und die beiden Ermittler decken Stück für Stück alles auf.
Neben all den Problemen rund um die Aufklärung eines Mordfalles, gibt es auch noch gesundheitliche Probleme von DI Hardy, die er lange Zeit erfolgreich verbergen kann, letztlich dann aber bei einer Verfolgung beinahe stirbt und das ganze somit an die Öffentlichkeit gerät.
Für DS Miller ist die Aufklärung des Falles besonders schwierig, weil die Eltern des ermordeten Jungen die besten Freunde sind und ihr eigener Sohn Tom bestern Freund von Danny war.
Am Ende von Staffel 1 ist der Mörder gefunden. In Staffel 2 geht es einerseits um die Gerichtsverhandlung des Mörders und andererseits um die Aufklärung eines alten Falles von DI Hardy. Beides findet recht unabhängig voneinander statt, fügt sich aber trotzdem einfach perfekt in sich zusammen.

Persönliche Besonderheiten
Ganz besonders in Broadchurch ist die Location. Die Landschaften, das Meer, die Bilder die man zu sehen bekommt sind atemberaubend schön. Ein Beispielbild:

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Quelle: Wikipedia

Der Soundtrack hatte ebenfalls etwas magisches. Die Musik war einfach perfekt und gab jeder einzelnen Szene noch so viel mehr an Intensität als es die Schauspieler selbst konnten. Aber die Musik und die Bilder gehören für mich untrennbar zusammen. Ich habe den Soundtrack alleine gehört und die Musik für sich alleine ist auch wunderschön, aber dieses besondere Gefühl kommt erst in Zusammenhang mit den Bildern auf. Nur die beiden Songs aus dem Abspann höre ich gerne auch einfach so, wobei ich den aus Staffel 1 wesentlich besser fand als den aus Staffel 2.

Und als dritte persönliche Besonderheit möchte ich die Art und Weise erwähnen, wie die Geschichte umgesetzt wurde. Man hatte oft das Gefühl, dass die Zeit still steht und alles ganz langsam wird. Oft wird minutenlang nichts gesprochen, sondern einfach nur beobachtet und es passiert dabei aber kaum etwas. Dieses langsame, ausdehnende kann Serien oft kaputt machen bzw. das Gefühl erzeugen, dass man alles nur unnötig in die Länge zieht, aber hier war es ganze anders. Einerseits bekam man so die Chance die Landschaft besser auf sich wirken zu lassen, dazu die tolle Musik, die einen in eine tolle Stimmung versetzt hat. Diese langsamen Momente waren für mich ganz besonders.

Die Schauspieler
Alle durchwegs fantastisch. Wegen David Tennant habe ich mir die Serie gekauft und er hat eine Glanzleistung abgeliefert. Mit DI Hardy spielte er eine sehr tiefgehende, ernste, zerbrochene und einsame Figur und er hat diese perfekt verkörpert.
Olivia Colman als Ellie Miller, die wohl den schwersten Job in der Serie hatte. Als Polizistin in einer Kleinstadt den Mord am Sohn der besten Freundin aufzuklären ist wohl etwas, dass man sich nicht vorzustellen vermag. Zu kämpfen hatte sie auch mit Hardy als ihren neuen Chef, vor allem weil dieser nicht immer besonders freundlich ist. Aber das ungleiche Team findet zusammen und am Ende denke ich kann man sagen, dass sie Freunde geworden sind.
Jodie Whittaker und Andrew Buchan als die Eltern des ermordeten Jungen. Besonders Jodie Whittaker als Mutter hat ihre Rolle perfekt gespielt. All der Schmerz den so ein Verlust mit sich bringen muss hat sie perfekt verkörpert. Die Mixtur aus Trauer und Wut und das Entsetzen als immer mehr Geheimnisse an den Tag kommen und letztlich der Mörder gefunden wurde.
Ganz besonders fand ich auch die Rolle von Arthur Darwill, der den Priester Paul Coates verkörperte.

Ich hab die Serie im Originalton angesehen. Folge 1 habe ich noch versucht ohne Untertitel zu schauen, weil ich Untertitel eigentlich nicht mag, aber ich habe schnell gemerkt, dass das nichts wird. Es ist unfassbar wie schnell manche Leute reden können, dazu noch der britisch/schottische Dialekt mancher Schauspieler. Ich habe echt an meinen englisch Kenntnisse gezweifelt, aber dann doch recht schnell eingesehen, dass es nicht nur daran liegt, sondern vor allem an der Geschwindigkeit und am Dialekt. Habe dann also doch recht schnell mit Untertitel geschaut. Nach ein paar Folgen war ich dann schon kurz in Begriff, doch die Sprache auf Deutsch umzustellen, aber wenn man im O-Ton begonnen hat und die Schauspieler mit der Originalstimme kennt, dann geht ein Wechsel gar nicht mehr (also zumindest für mich). Also habe ich mich durchgekämpft, öfter mal zurückgespielt und viele Stellen zweimal angesehen und zusammen und zusammen mit den Untertiteln dann doch alles mitbekommen.

Trailer Staffel 1: 

 

Serienjunkie No.2 – Doctor Who

Schon fast zwei Jahre ist es her, dass ich diese Kategorie ins Leben gerufen habe und erste Beiträge dafür verfasst habe. Person of Interest war es, worüber ich damals geschrieben habe. Die Serie hat nun sein Ende gefunden, sie hat mich gefesselt bis zum Ende. Danach war ich serienmäßig irgendwie verloren. Ich habe viel gesehen, viel gesucht, viel ausprobiert, aber nichts mehr hat mich so erfasst wie Person of Interest es geschafft hat.

Wenn ich in eine Serie so richtig eintauche, dann entstehen in meinem Kopf Geschichten dazu, dann verschlinge ich die Folgen, schaue mir besonders spannende Folgen immer wieder an. Und jetzt hat es mich mal wieder erwischt. Der Doctor hat mich erwischt 🙂

Vor ein paar Jahren wollte mich schon mal jemand an diese Serie heranführen, damals hat es mich überhaupt nicht gereizt. Und auch jetzt war es eigentlich nur ein Akt der Verzweiflung. Ich wusste nicht was ich als nächstes anschauen sollte. Ich wollte eine Serie, die mal wieder etwas länger als nur 2/3 Staffeln ist und da war sie und sprang mich in meinem Streaming Dienst einfach so an und ich dachte ich geb ihm einfach ne Chance.

Worum gehts in Doctor Who? 
Ich versuchs mal in einem Satz zu beschreiben: Der Doctor, ein Timelord, der letzte seiner Art, reist mit seinem Raumschiff, der TARDIS, durch Raum und Zeit und erlebt dabei spannende Abenteuer und rettet immer wieder die Menschheit vor dem Untergang.

Die Serie gibt es schon ewig, seit 1963 und wurde damals bis 1989 durchgehend ausgestrahlt. Seit 2005 gibt es eine Neuauflage der Serie und genau die habe ich angefangen anzusehen. Christopher Eccleston verkörperte in „Staffel 1“ den Doctor.

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Quelle: Benjamin Ellis – Flickr

Als ich mir die erste Folge angesehen habe, war ich etwas überrascht. Ich kannte die Serie gar nicht und hatte nicht wirklich Erwartungen, aber was dann kam damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Das ganze erschien mir schon etwas verrückt, aber auch irgendwie gut. Nächste Folge, man soll ja nicht gleich aufgeben. Und in Folge 2 wurde es noch verrückter als in Folge 1, aber es war irgendwie immer noch gut. Und nach der 2. Folge hatte man irgendwie auch das Gefühl, dass es komischer oder absurder nicht mehr werden kann. Ich lag daneben, es geht immer noch verrückter, aber spätestens ab Folge 3 hat man sich an die Absurditäten gewöhnt und dann hat sie mich gepackt die Serie und ich konnte nicht mehr aufhören.

Ich hab den Doctor ins Herz geschlossen und war dann doch etwas traurig als nach der 1. Staffel, nach nur 13 Folgen Chrstopher Eccleston bereits ersetzt wurde. Wenn der Doctor stirbt regeneriert sich sein Körper und bekommt eine neue Gestalt. Und die Rolle sollte ab Staffel 2 David Tennant bekommen.

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Quelle: alacoolk (Flickr)

Und mit ihm als den neuen Doctor war es um mich nun endgültig geschehen. Ich verschlinge Folge um Folge und finde vor allem die Mischung aus Witz und Gruselfaktor unglaublich. Es gab inzwischen ein paar richtig gruselige Folgen, am bisher gruseligsten für mich war die Folge mit den weinenden Engeln. (Titel „Blink“ bzw. „Nicht blinzeln“).
Ich weiß, dass David Tennant nicht ewig den Doctor verkörpern wird. Ich habe mich informiert und habe nur noch ein paar wenige Folgen mit ihm vor mir. Wie es dann weiter geht weiß ich nicht, da lass ich mich überraschen. Ob mich der neue Doctor auch wieder so fesseln wird, bezweifle ich im Moment schon sehr, aber auch hier lass ich mich gerne überraschen.

Die Begleiter/-innen
Auch wenn der Doctor immer wieder betont, dass er alleine ist. So reist er ganz selten nur alleine durch Raum und Zeit, sondern wird fast immer begleitet. Bisher habe ich 3 fixe Begleiterinnen erlebt. Rose Tyler, die in Staffel 1 & 2 dabei war, Martha Jones in Staffel 3 und Donna Noble in Staffel 4. Ich war jedes Mal traurig als die fixe Begleiterin verschwand und doch hab ich die neue Person auch immer schnell ins Herz geschlossen. Ich kann nicht mal sagen, wer von den dreien mir am liebsten war – ich hatte alle drei gern. Zusätzlich gab es noch andere, immer wieder kehrende Charaktere. Alles in allem ein recht stimmiges Bild.

Die TARDIS
Time And Relative Dimension In Space – das Raumschiff des Doctors mit viel Timelord Technologie. Jeder der die TARDIS betritt lernt eine der Technologien sofort kennen, nämlich „von innen größer als von außen“. Von außen sieht die TARDIS aus, wie eine alte Polizei Notrufzelle, von innen ist sie viel größer und das Raumschiff des Doctors.

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Quelle: Pixabay.com

Normalerweise kann sich eine TARDIS tarnen und zu allem werden was sie will oder notwendig ist, um nicht aufzufallen, aber diese Funktion ist bei dieser TARDIS kaputt gegangen und daher sieht sie immer aus wie diese eine Notrufzelle. Eigentlich nur eine blaue Kiste, aber unglaublich wichtig für die Serie. Das Geräusch das die TARDIS beim Starten und Landen macht zaubert einen ein Lächeln aufs Gesicht.

Es gäbe noch viel über die Serie zu sagen, zu viel, als das man eigentlich wirklich damit anfangen sollte. Aber abschließend noch – wer Außerirdische liebt, in allen Formen und Größen, kommt bei dieser Serie voll in den Genuss. Immer wieder tauchen Kreaturen auf, die einen überraschen, obwohl man eigentlich nach fast 4 Staffeln denkt man hätte schön langsam alles mögliche gesehen.

 

„Person of Interest“ – Serienjunkie No. 1

Update am 25.1.2015
Heute die Serien-Blogparade gefunden und dieser Beitrag passt dort natürlich perfekt hinein. Bin schon gespannt über viele tolle Serien zu lesen, mag ich es doch immer wieder gerne etwas Neues zu finden.

Wie in meinem letzten Beitrag ausführlich erklärt bezeichne ich mich selbst als Serienjunkie. Ich liebe Fernsehserien und meist habe ich immer einen besonderen Favouriten. Derzeit ist dies ausnahmeweise mal eine gerade laufende Serien (normalerweise verbeiße ich mich eher in ältere Serien, weil ich da nicht warten muss auf die neuen Folgen, wenn es mit einem Cliffhanger geendet hat 😉 ). Und zwar geht es um „Person of Interest“

DIE STORY:
Das Hauptziel ist es Menschen zu helfen. Das Besondere an der Serie ist, wie die Hauptcharaktere wissen, wer Hilfe braucht.
Harold Finch, Computerspezialist, hat eine Maschine gebaut, die alle Menschen 24 Stunden/365 Tage im Jahr vollständig überwacht. Videokameras, Audioüberwachung, Social Networks, E-Mail, usw. Diese Maschine kann somit Verbrechen voraussehen und gibt Harold Finch, wenn dies der Fall ist, die Sozialversicherungsnummer der betroffenen Person. Harold Finch und sein(e) Partner versuchen dann zu helfen und zu verhindern was immer auch passieren mag.

Wikipedia erzählt das alles noch etwas genauer 😉

Folgender Trailer, der übrigens kein offizieller ist, sondern von einem Fan gemacht wurde, gibt auch eine tolle erste Zusammenfassung. Sehr sehenswert!


Was fasziniert mich nun so an der Serie?

1) Die Geschichte an sich.
Wikipedia tituliert die Serie als Science Fiction, aber wenn man sich überlegt was in der Welt heute überwachungsmäßig los ist, dann sind wir in dieser Serie von der Realität gar nicht so weit weg.

2) Die Charaktere.

  • Harold Finch als Computerspezialist, der Spaß daran etwas großartiges zu erschaffen und eine Maschine baut, die im anfangs über den Kopf zu wachsen scheint, er dann aber letztlich doch eine Lösung findet.
  • John Reese, ehemaliger CIA Agent, der eigentlich schon aufgeben wollte, bis Harold Finch im ein neues Ziel im Leben gegeben hat
  • Lionel Fusco, ein korrupter Polizist, der anfangs noch gezwungenermaßen später dann mehr als freiwillig Reese und Finch immer wieder zur Seite steht
  • Joss Carter, Polizistin, die Reese anfangs noch jagt und unbedingt verhaften möchte, dann aber merkt das er Gutes tut
  • Samantha Groves aka Root, anfangs gehasst dann geliebt (alles weitere lässt sich nicht in wenigen Worten beschreiben)
  • Sameen Shaw, ebenfalls ehemalige Agentin, die in Staffel 2 dazustößt um Reese zu unterstützen

Jeder für sich ist einzigartig. Jeder für sich hat seinen Platz in der Serie. Ohne zuviel verraten zu wollen – leider sieht man auch welche gehen (wie eigentlich fast in jeder Serie).

3) Die Background-Stories
Person of Interest lebt von Rückblenden und erzählt in diesen Rückblenden stückchenweise wie sich die einzelnen Charaktere geformt haben. Anfangs scheinen die Rückblenden wenig bis kaum Sinn zu ergeben, aber Folge für Folge kommt ein Neues Puzzlestück dazu bis sich dann ein immer klareres Bild zusammenfügt. Bis in die Kindheit von einzelnen Charakteren wird geschaut und man erfährt dadurch sehr viel, warum die einzelnen Personen genauso sind, wie sie sind. Auch die Entstehungsgeschichte dieser Supermaschine wird in einzelnen Rückblenden erzählt.

4) Die Schauspieler 🙂 (einer davon ganz besonders 😉 )
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Jim Caviezel!
Ich bin halt doch eine Frau und er ist schon toll anzusehen. 🙂 Lächeln, wie auch Bild 1 sieht man in der Serie allerdings selten. Bild 2 und 3 entsprechen da schon eher John Reese. 😉
Besonders begeistert an ihm hat mich seine unvergleichbare Stimme. Als ich das erste Mal eine Folge im Original gesehen habe, hab ich Gänsehaut bekommen.
Sogar in der Serie selbst wird seine Stimme thematisiert, siehe das folgende Video, welches im übrigen auch gleich zeigt, dass auch der Humor in der Serie nicht zu kurz kommt.

 

Dezeit läuft die Serie in der Mitte von Staffel 4 immer Dienstags im US Fernsehen. Die letzte Folge wurde mit folgender Promo angekündigt. Generell finde ich die Ankündigungen für die einzelnen Folgen alle durchwegs unglaublich toll, aber diese war ein besonderes Highlight, die noch im Dezember veröffentlicht wurde und die Fans letztlich 3 Wochen auf die Ausstrahlung der Folge warten mussten.

So und nun höre ich wieder auf hier. Alle die den Beitrag bis hier gelesen haben, habe ich hoffentlich auch ein wenig Lust auf die Serie gemacht, solltet ihr sie noch nicht gekannt haben.