Einmal mehr?

Es ist ruhig geworden hier auf meinem Blog. Das hat vor allem den Grund, dass es im Moment nichts Besonderes zu berichten gibt und mein Kopf irgendwie einfach leer ist und daher nichts vernünftiges zustande kommt.

Ich könnte einmal mehr schreiben wie ausgelaugt ich mich fühle und wie sehr mir die Angstzustände meiner Tochter an die Substanz gehen.
Ich könnte einmal mehr schreiben wie stressig es im Job gerade ist und ich am Überstunden sammeln bin.
Ich könnte einmal mehr schreiben, dass meine Masterthesis mal wieder in den Vordergrund rückt und ich es noch immer nicht geschafft habe, entweder endlich einen Schlussstrich zu ziehen oder das Teil fertig zu machen.
Ich könnte einmal mehr schreiben wie leer, einsam und verzweifelt ich mich fühle.

Aber all diese Dinge gab es schön mehrfach in meinem Blog und das will doch keiner ständig lesen, das interessiert doch keinen. Daher schreibe ich lieber nichts.

Kopfschmerzen

Ich kenne Kopfschmerzen nur zu gut. Seit meiner Kindheit bin ich regelmäßig damit geplagt. Zahlreiche Ärzte waren in meiner Kindheit und Jugend damit befasst, habe sogar mal an einer Studie für ein neues Medikament mitgemacht. Ich wurde zweimal an den Augen operiert, das war das einzige was ich jetzt im Nachhinein sagen muss, dass zumindest ein wenig Besserung gebracht hat. 

Aber im Großen und Ganzen quält es mich seit Jahrzehnten, manchmal mehr manchmal weniger. Die Besuche bei Ärzten habe inzwischen schon längst aufgegeben, die haben nie zu etwas geführt und irgendwann hat man einfach genug von Untersuchungen, die nichts bringen. 

Die meiste Zeit komm ich auch recht gut damit klar. An ein gewisses Maß an Kopfschmerzen habe ich mich wohl einfach schon gewöhnt. Es gibt viele Tage wo ich den Schmerz spüre ich hab dadurch nicht in meinem normalen Tagesablauf behindert bin, weil man den Schmerz irgendwann einfach ausblendet. 

Aber dann gab es auch immer wieder Zeiten, wo es mal schlimmer war, entweder in der Häufigkeit oder auch in der Intensität der Schmerzen, aber auch das hat sich meist nach einiger Zeit wieder beruhigt. 

Aber im Moment weiß ich nicht mehr weiter und bin echt verzweifelt. Seit Wochen quälen mich fast täglich starke Kopfschmerzen. Es ist unglaublich kräfteraubend egal was ich gerade mache. Es fängt in der Früh schon mit der Fahrt ins Büro an.  Ich pendle 50 km in die Arbeit, bei den derzeitigen Wetterbedingungen ist das ohne Koofschmerzen schon anstrengend, mit den Schmerzen komm ich meist schon ziemlich bedrückt ins Büro. Dann die Bildschirmarbeit im Büro, das Telefon das ständig klingelt, das Klopfen an der Tür wenn wieder jemand etwas braucht. Die warme trockene Heizungsluft im Büro tut dann den Rest dazu. Eigentlich möchte man nur noch raus, alleine sein und nichts mehr denken müssen. Leider kommt dann aber die Heimfahrt, wieder 50 km in der Dunkelheit, jedes entgegenkommende Auto ein schmerzender Stich im Kopf. Zuhause wartet dann unsere Tochter mit Fragen zu den Hausübungen oder sie braucht Hilfe beim Lernen. Wenn dann abends endlich Ruhe einkehrt dann lassen es die Schmerzen nicht zu einen gemütlichen Fernsehabend zu genießen oder ein spannendes Buch zu lesen, aber ich brauche diese Zeit abends für mich um Kraft zu schöpfen für den nächsten Tag. 

Irgendwann kämpfe ich mich mit Kopfschmerzen ins Bett, nur um dann am nächsten Tag mit den selben Schmerzen wieder aufzuwachen. Wenn es ganz schlimm wird kommen Medikamente zum Einsatz, aber auch die lindern nur, wirklich Schmerzfrei kriegen mich die auch nur selten. 

Am Wochenende nicht viel Änderung, auch hier Schmerzen, nur das die Tage weniger anstrengend sind, weil die Autofahrt und die Arbeit im Büro wegfällt, aber trotzdem Schmerzen. Heute ist mal wieder ein erstaunlich guter Tag, nur dieses leichte schmerzhafte Kribbeln, aber wer weiß wie lange dies anhält weil morgen gehts zurück in den Alltag. 

Ich bin ziemlich frustriert. Ich will diese Schmerzen nicht mehr.  Ich will aber auch nicht zum Arzt, hab keine Lust den Untersuchungsmarathon, den ich schon so oft hinter mich gebracht habe wieder von vorne zu beginnen, nur um hinterher genau keine neue Erkenntnis gewonnen zu haben. Ich will mich aber auch nicht mit Pillen vollstopfen und doch möchte ich einfach nur das es wieder aufhört bzw wieder dorthin zurück wo ich vorher war. Ein- oder zweimal die Woche das hatte ich früher schon, das würd ich jezt mit Freuden wieder so nehmen aber täglich in teiweise echt schlimmer Intensität entzieht mir alle Kraft, die ich irgendwie noch habe. 

Ich erzähle es euch, weil ich es sonst nicht kann

2 Wochen sind nun seit unserem wenig erholsamen Urlaub vergangen und seit zwei Wochen geht es mir nun gar nicht besonders gut. Meine, schon bekannten aber seit einiger Zeit nicht mehr aufgetretenen, Gesichtsschmerzen sind zurück. Dieses Mal in der anderen, rechten, Gesichtshälfte und leider in der Intensität teilweise weit über das mir bereits bekannte hinaus. 

Die ersten paar Tage ging es leicht los und wurde dann immer schlimmer. Dann kamen die Tage an denen ich im Büro mit ausreichend Ablenkung noch halbwegs klar kam aber dann zuhause nur noch Schmerzmittel halfen, damit ich überhaupt noch einen klarer Gedanken fassen konnte. Und dann kam der letzte Donnerstag an dem nichts mehr ging. Nachmittags hab ich meinen Hausarzt aufgesucht, der mir nun ein spezielles Schmerzmittel verschrieben hat und der, wie ich es eigentlich schon wusste, den Gesichtsnerv für die Schmerzen verantwortlich machte. Mit den Tabletten, die ich nun seit ein paar Tagen regelmäßig nehme geht es etwas besser, aber immer noch gibt es Zeiten an denen die Schmerzen schier unerträglich werden und ich der Verzweiflung sehr nah bin.

Und trotzdem seid ihr, die Leser hier, neben meinem Hausarzt die einzigen die davon wissen dass ich Schmerzen hab. 

Ich habe meiner Bürokollegin und lieben Freundin nichts gesagt, mehrmals lag es mir auf der Zunge und eigentlich sprechen wir über solche Dinge, aber irgend etwas hat mich immer daran gehindert. So habe ich all die Tage im Büto verbracht mit einem gespielten Lächeln im Gesicht und gespielter Fröhlichkeit. 

Ich habe meinem Mann nichts gesagt. Er ist selber nun schon seid über einer Woche wieder im Krankenstand und in ein paar Tagen hat er OP Termin. Nichts Großes aber trotzdem macht es natürlich immer Sorgen und danach steht uns noch ein cirka 4 Wochen langer Krankenstand ins Haus. 

Auch meiner Mutter hab ich nichts gesagt. Erst vor ein paar Tagen war ich bei ihr und wir haben uns lange unterhalten. Innerlich hatte ich gehofft, dass sie merkt das es mir nicht gut geht, aber sie hat im Moment auch selbst genug Probleme. Und obwohl ich mehrfach gedanklich etwas gesagt habe, habe ich es nie wirklich gemacht. 

Und so sitze ich hier nun alleine und erzähle euch davon, weil ich eigentlich schon längst jemanden davon erzählen wollte, aber mich immer irgendwas in meinem Kopf daran hindert. Was genau, das kann ich selber nicht benennen, geschweige denn verstehen. 

Ich habe manchmal so sehr die Nase voll davon immer zu funktionieren. All die Sorgen rund um unsere Tochter, all das Reden und die beruhigenden Worte für sie und zur Bewältigung ihrer Angst kommen von mir. Wenn sie in einer Angstattacke steckt braucht sie mich, so ruft sie mich an wenn ich in der Arbeit bin und ich spreche beruhigend auf sie ein, ermutige sie Spaß zu haben am Leben. Beinahe täglich erreichen mich diese Anrufe im Büro oft mehrmals und manchmal wünsche ich mir einfach nur mal einen sorglosen Tag im Büro an dem ich mich einfach nur auf die Arbeit konzentrieren kann und sonst an nichts denken muss. 

Dazu die Sorgen um meinen Mann. Ich geb Tipps was er noch machen könnte, wir suchen gemeinsam Ärzte und sprechen Möglichkeiten durch. Wir sammeln alte Befunde. Neben den gesundheitlichen Problemen gibt es auch noch Probleme in seiner Arbeit. Kollegen, die schlecht über ihn reden, die ihn in seiner Arbeit eigentlich unterstützen sollten, ihm aber stattdessen nur Steine in den Weg legen. Er kommt mit diesen Sorgen zu mir und ich versuche Lösungen mit ihm zu finden. 

Warum kann ich das nicht? Und damit meine ich nicht, dass da nicht jemand wäre dem ich meine Sorgen erzählen könnte, sondern damit meine ich, dass mich irgend etwas blockiert immer dann wenn ich es nur versuche darüber zu reden was mich beschäftigt, und das obwohl ich mir eigentlich nichts sehnlicher Wünsche als einfach nur mal alles auszukotzen und in Tränen auszubrechen. Warum aber kann ich das nicht?

Bin ich schlecht organisiert?

Ich muss grad mal wieder jammern, weil ich schon ziemlich verzweifelt bin. Ich bekomm das mit meiner Masterthesis einfach nicht auf die Reihe, seit Wochen liegt alles einfach brach. Nichts geht voran, nichts passiert mehr. Ich möchte so gerne etwas machen aber ich finde einfach nicht Zeit dafür oder ich lasse mich zu sehr von anderen Dingen ablenken bzw. halse mir immer noch mehr Dinge auf. 

Ich frage mich, bin ich schlecht organisiert oder zu wenig motiviert? Andere schaffen es doch auch, mehr als die Hälfte von meinem Studiengang haben schon abgeschlossen, warum klappt das bei mir nicht? Andererseits arbeite ich wirklich viel und in eigentlich immer irgendwie am werkeln.

Ich bin Montag bis Freitag täglich 11 Stunden außer Haus. Wenn ich am späten nachmittag heim komme ist erstmal meine Tochter wichtig, sehr oft wird dann auch noch gekocht, letzte Hausübungen gecheckt und eben einfach gemeinsam Zeit verbracht. Wenn meine Tochter dann im Bett ist, ist meist noch dies und das zu tun, Geschirrspüler, Wäschr waschen, bügeln. Alles was halt regelmäßig sein muss. Meist ist es so gegen 22 Uhr wenn ich mir sage, dass ich für den Tag fertig bin. Danach setz ich mich meist wieder an den Computer und check nochmal meine Mails und dann wäre eigentlich die Zeit mich meinem Master zu widmen, wenn da nicht so unglaublich viel andere Sachen wären. Protokolle, Abrechnungen, Planungen für unsere Genossenschaft, in der ich sowohl Schriftführerin als auch Kassier bin. Gestaltung des Ferienheftes der Gemeinde für die Kids im Sommer. Teilnahme an Besprechungen zu den Ferienspiele und zum Kinderbibeltag im Sommer. Und so weiter! Ich kann einfach nicht nein sagen, wenn es darum geht hier und da mitzuhelfen. 

Ab und zu brauch ich auch ein wenig Zeit für mich. Und so sehe ich mir gerne zwischendurch mal eine Folge meiner Lieblingsserie an oder ich lese ein Buch oder surfe ein wenig durch das Internet. Hier wäre bestimmt noch ein wenig Zeit für Arbeit drin. Aber nur arbeiten, nein das kann ich nicht, wenigsten ein bisschen Pause brauch ich auch ab und zu. 

Die Wochentage gehen so meist vorüber. Irgendwann so gegen Mitternacht, oft auch später, gehe ich ins Bett. Um 6 Uhr klingelt immerhin der Wecker wieder. So vergehen die Tage und die Masterthesis bleibt unangetastet. 

An den Wochenenden wird vorrangig Zeit mit unserer Tochter verbracht und es wird an den Wochenenden geputzt. Da helfen immer alle zusammen. Natürlich wird auch gekocht, ab und zu mal ein Ausflug, gemeinsam Rad fahren oder spazieren gehen. Abends an den Wochenende versuche ich dann auch wieder für den Master was zu machen, aber auch mit meinem Mann möchte ich einfach mal Zeit verbringen. Ich habe oft ein schlechtes Gewissen weil wir so wenig Zeit zusammen verbringen. Und ich denke an den Wochenenden fehlt mir dann oft auch die Motivation mich wieder an den Computer zu setzen. Hier wäre auch noch Zeit drin für die Arbeit, die ich mal besser nutzen sollte.

Und dann gibt es noch so Tage wie heute. Feiertag somit frei. Meine Tochter war vormittags bei der Oma und nachmittags mit dem Papa beim Baden. Ich wollte heute arbeiten den ganzen Tag. Ich wache in der früh jedoch mit höllischen Kopfschmerzen auf. Ich nehm eine Tablette, kleine Dosis und versuch noch ein wenig zu schlafen. Neben aufkommender Übelkeit und Schüttelfrost fast nicht möglich, auch die Kopfschmerzen lassen trotz Tablette nicht nach. Irgendwann bin ich dann doch nochmal eingeschlafen, nur um etwa eine Stunde später noch immer mit Schmerzen aufzuwachen. Danach hab ich mir eine kalte Dusche gegönnt und mir etwas essbares aufgezwungen, inzwischen war es fast Mittag und mir gings echt schlecht. Ich hab nochmal etwas eingenommen und mich auf die Couch gepackt. Danach haben die Schmerzen zumindest etwas nachgelassen aber verschwunden sind sie den ganzen Tag über nicht und ich hatte irgendwie keine Lust mich stundenlang an den Computer zu setzen und Bücher zu wälzen. Jetzt ist es mal wieder nach Mitternacht, leichte Kopfschmerzen sind immer noch da und ich werd jetzt dann ins Bett verschwinden weil ich morgen wieder zur Arbeit muss. Wieder ist ein Tag vergangen an dem nichts passiert ist!

Ich bin verzweifelt, fühle mich unfähig. Andere schaffen es doch auch neben dem Beruf das Studium abzuschließen, warum kann ich das nicht. Was mache ich falsch? Ich muss noch mehr von meiner Freizeit streichen, das ist es was ich mir so oft denke aber ich schaffe es einfach nicht!

Das musste ich mal loswerden – Jammerposting! Ich hoffe wirklich das ich die perfekte Organisation bald finde!

Am Ende meiner Kräfte!

So fühlt es sich gerade an. Meine Gefühle scheinen grade an einer Klippe zu stehen und es braucht nur einen kleinen Schubs für den Absturz. Meine Nerven liegen blank, während ich mich im Büro gut unter Kontrolle habe, bricht es zuhause dann los. Heute hab ich es sogar an meiner Tochter ausgelassen. Zum ersten Mal seit sie auf der Welt ist (und sie nicht bei der Oma oder sonstwo schläft) musste sie ohne Gute Nacht Kuss und ohne ein „Ich hab dich lieb“ ins Bett. Jetzt macht mich das grad völlig fertig aber als sie ins Bett ging konnte ich nicht mehr, ich wollte einfach nur allein sein, meine Ruhe haben, meine Gedanken sortieren und die Tränen fließen lassen. 

Warum das grade alles so finster ist hat mehrere Gründe. Da ist die Tatsache, dass meine Tochter morgen mit der Oma ein paar Tage wegfährt und ich mir seit letzten Sonntag ständig anhören muss, ob ich denn eh etwas anzuziehen hätte für meine Tochter, etwas ordentliches! Für mich kommt das so rüber als hätte die Oma Angst sie müsse sich schämen mit meiner Tochter und wie ich sie einkleiden würde. Das Koffer packen heute hat mir deshalb echt die letzten Nerven geraubt. 

Dazu die ständigen finanziellen Sorgen, die mich schon in den Wahnsinn treiben. Wir arbeiten beide wie die Tiere, sind nur noch am schuften und Jobs zusammen kratzen, die irgendwie ein wenig Geld abwerfen könnten, und trotzdem reicht es hinten und vorne nicht. Mein Auto bräuchte dringend neue Stoßdämpfer, da scheppert schon alles, aber ich hab das nötige Geld nicht. Ich bräuchte dringend eine neue Brille, aber da ich da echt eine komplizierte Zusammenstellung habe kostet mich die eine fast vierstellige Zahl und ich hab das Geld nicht. Zusätzlich trudeln locker lässig die Rechnungen ein, Steuerzahlungen, Sozialversicherung, Versicherungen. Die rote Zahl am Konto wird immer größer und verfolgt mich in meinen Träumen. Ich hab gestern sogar schon meinem Mann vorgeschlagen, dass wir das Haus verkaufen sollten und uns etwas kleineres suchen sollten, für nur uns drei ist es doch eh viel zu groß. Wirklich wollen tu ich das nicht, aber ich bin verzweifelt. Unsere Tochter hat das mitgekriegt und gleich fürchterlich geweint. Sie will hier nicht weg! (ich doch auch nicht)

Meine Masterthesis dümpelt vor sich hin. Es geht nichts weiter. Ich bin abends immer so hundemüde, dass ich mich auf nichts mehr konzentrieren kann. Gehe ich ins Bett quälen mich, meine schon fast üblichen, Einschlafschwierigkeiten. Der Sommer-Arbeitsurlaub wird heuer (aus verschiedensten Gründen) auch kürzer ausfallen als in den letzten Jahren und ist mit ein paar wichtigen privaten Verpflichtungen, für die sonst nie Zeit ist, auch schon fast wieder verplant. 

So genug gejammert, aber ich musste das abladen, hab lange überlegt, ob ich es auch posten soll, aber genau dazu hatte ich doch den Blog gestartet (zum Abladen) also hab ich mich dafür entschieden. 

Ich weiß es werden wieder sonnige Tage kommen, aber jetzt im Moment ists grad echt finster! Danke an alle, die dies bis hierhin gelesen haben und ein ganz grundsätzliches Danke an alle, die bei mir regelmäßig lesen und auch immer mal wieder win paar Worte dalassen!

Verzweiflung

Es trifft mich blitzartig.
Ich muss hier raus!
Ich springe ins Auto, fahre los,
erste Tränen bangen sich den Weg.
An der Kreuzung kurz innehalten.
Wohin?
Ich fahre zu Euch.
Tränen fließen wie Bäche.
Ich sinke schluchzend auf die Knie.
„Helft mir! Bitte helft mir“
Flehe ich still!
Kraftlos sinke ich zu Boden.
Fühle mich so unendlich alleine.
„Ich kann nicht mehr!
Ich habe keine Kraft mehr!“
Stille Verzweiflung!
Ich hebe meinen Kopf
und sehe euch vor mir.
Ich strecke meine Hand nach euch aus.
Meine Finger berühren kalten Stein.
„Ich vermisse euch so sehr!“

see_sw